Motorola Österreich erzielt 1999 ein Umsatzplus von knapp 60 Prozent

Größter Zuwachs im Bereich Mobiltelefone

Wien (OTS) - Äußerst erfolgreich ist für Motorola Österreich das Geschäftsjahr 1999 verlaufen. Mit öS 1,476 Milliarden konsolidiertem Umsatz konnte sich das Unternehmen im Vergleich zu 1998 (öS 932 Mio.) um 58,4 Prozent steigern. Geschäftsführer Peter Levak führt diesen Erfolg im Wesentlichen auf das erhebliche Wachstum im Bereich Mobil-telefone sowie auf die deutliche Verbesserung des Images von Motorola in Österreich zurück. Aber auch die im Juni 1999 erfolgte Zusammenführung aller Geschäftsbereiche hat zum Aufschwung des Unternehmens beigetragen. "Mit dem neuen Motorola Zentrum können wir unser Know-How effektiver nutzen und so unsere Position am Markt wesentlich stärken", so Levak. Insgesamt beschäftigt Motorola Österreich 94 Mitarbeiter.

Bereich Mobiltelefone konnte seinen Umsatz gegenüber 1998 fast verdreifachen

Der Geschäftsbereich Mobiltelefone erwirtschaftete fast die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes von Motorola Österreich. "Wir haben 1999 mehr als 240.000 Handys verkauft ", freut sich Denis Dubos, seit Oktober vergangenen Jahres neuer Sales Manager des Personal Communications Sectors in Österreich, "1998 waren es rund 80.000 Stück. Damit sind dreimal soviel Motorola-Handys über den Ladentisch gegangen wie 1998."

Mit fast 10 Prozent Anteil am Handy-Markt konnte Motorola Österreich auf Platz 4 vorstoßen. Zurückzuführen ist dieser Erfolg in erster Linie auf die zielgruppenspezifischen Produktangebote sowie auf die erfolgreichen Kooperationen mit Netzbetreibern und Handel.

Bereich Funktelefonnetze: Deutliche Umsatzsteigerung / Zwei international tätige Kompetenzzentren arbeiten in Wien an Netzwerklösungen für die Zukunft

Auf einen deutlichen Umsatzzuwachs kann auch der Geschäftsbereich Funktelefonnetze verweisen. Im Vergleich zu 1998 konnte der Umsatz in diesem Bereich um knapp 18 Prozent gesteigert werden.

Der Weiterausbau des GSM Netzes und die erfolgreiche Dual-Band-Implementierung (GSM 900/1800) in das A1 Netz trugen entscheidend zur positiven Geschäftsentwicklung bei.

Im Bereich Neue Technologien konnte sich Motorola im vergangenen Jahr auch in Österreich als Market Maker positionieren. Im November 1999 führte Motorola gemeinsam mit Österreichs führendem Netz-betreiber, mobilkom austria, im Rahmen eines Testbetriebes die erste GPRS-Datenübertragung in Österreich durch. Derzeit läuft ein GPRS- Feldversuch in Wr. Neustadt, wo ein Teil des Stadtgebietes für ausgesuchte Teilnehmer versorgt wird.

Das bereits seit Ende 1998 bestehende Advanced Network Development Center (ANDC) in Wien wurde erst vor kurzem von der Motorola Konzernspitze stark aufgewertet und zum Global Network Design & Consultancy Center (GNDC) umfiguriert. Wien ist nun die Zentrale des konzernweit tätigen Kompetenzzentrums, das die Netzoptimierung und Systementwicklung von Motorola weltweit unterstützt. Im GPRS-Labor werden für Kunden aus aller Welt Tests und Simulationen für künftige Mobiltelefonnetze sowie Schulung und Training durchgeführt.

Im September 1999 kündigte Motorola die Etablierung des europaweit ersten Motorola-Kompetenzzentrums für Funknetzplanung in Wien an. Im neuen Radio Frequency Network Planning Center arbeiten hoch-qualifizierte System-Ingenieure an der Planung digitaler Mobil-funknetze (GSM900/1800) sowie an Netzplanungsmethoden für Mobilfunknetze der nächsten Generationen wie GPRS und UMTS.

Bereich Betriebsfunk: Starker Umsatzzuwachs, Konzentration auf Know-how und Planung der TETRA-Aktivitäten

Der Bereich Betriebsfunk konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vor-jahr um knapp 38 Prozent steigern.

Erst kürzlich wurde die erste TETRA-Bündelfunk Lizenz für den Großraum Wien vergeben. Sobald die ersten Endgeräte im österreich-spezifischen Frequenzband verfügbar sind, ist mit einem Betriebs-beginn in der zweiten Jahreshälfte 2000 zu rechnen.

Das Projekt ADONIS (Austrian Digital Operating Network for Integrated Services), das digitale Funksystem der österreichischen Exekutive wird ebenfalls auf dem TETRA-Standard basieren.

Der Einsatz des TETRA-Funkstandards ermöglicht darüber hinaus eine österreichweite Funkverbindung und sogar grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Einsatzkräften der Nachbarländer.

Für die Österreichischen Bundesbahnen, einen der größten Kunden im Bereich Betriebsfunk, wurden 1999 erfolgreiche Kommunikationslösungen entwickelt und implementiert.

Ziele und Strategien für 2000

Für das kommende Jahr hat sich Motorola Österreich die Latte hoch gelegt. Geschäftsführer Peter Levak ist optimistisch: "Mein Ziel ist es, im Jahr 2000 wieder stark zu wachsen und die Konzern-Vorgaben zu übertreffen sowie unsere bestehenden Geschäftsbereiche noch weiter auszubauen. Dabei werden wir den Fokus auf IP-basierende Lösungen für das mobile Internet und auf die paketorientierte Datenübertragung (GPRS) sowie die Weiterentwicklung in die dritte Mobilfunkgeneration legen".

Langfristig denkt Peter Levak an die Weichenlegung für die Ansiedelung weiterer Motorola Geschäftsfelder wie Internet & Networking, Smart Card Technologie, Telematik-Systeme (Kfz-Kommunikationssysteme) und Breitbandkommunikation.

Große Ziele setzt sich auch der Leiter des Bereiches Mobiltelefone, Denis Dubos. "Mit der Einführung neuer, innovativer und zielgruppen-spezifischer Produkte wird Motorola seine Markenpräsenz verstärken," so Dubos. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf WAP-Handys. Dubos schätzt das Marktpotential für internetfähige Handys in diesem Jahr auf 1,5 Mio.Geräte. Mit der Implementierung der GPRS-Netzinfrastruktur wird Motorola auch die entsprechenden Mobiltelefone auf den österreichischen Markt bringen. Dubos Ziel ist es, bis Ende 2000 Motorolas Marktanteil bei Mobiltelefonen in Österreich zu verdoppeln.

Weitere Informationen zu Motorola können auch übers Internet abgerufen werden: http://www.mot.com (englisch) oder http://www.motorola.at/ (deutsch). Fotos unter http://www.ffpr.de

Motorola Kurzprofil
Motorola ist ein international führender Technologiekonzern mit den Schwerpunkten Mobilkommunikation, Halbleiter und integrierte Elektroniklösungen. 1999 wurden weltweit mit 133.000 Mitarbeitern rund 30,9 Mrd. US-Dollar Umsatz erzielt. In Österreich ist das Unternehmen mit dem am Standort Wien befindlichen Motorola Zentrum präsent, in dem die Geschäftsführung, die Geschäftsbereiche Mobiltelefone, Funkgeräte und -systeme, die beiden Kompetenzzentren "Radio Frequency Network Planning Center" (Entwicklung und Planung von Funknetzen der zweiten und dritten Generation) und die "Global Network Design und Consultancy Group" (Unterstützung der Netzoptimierung und konzernweiten Produktentwicklungen) sowie die High Tech GmbH (Planung, Erstellung und Service von Funktelefonnetzen) mit deren Joint-Venture-Partner Center Nachrichtentechnische Anlagen GmbH vertreten sind. 94 Mitarbeiter sind in diesen Bereichen mit Entwicklung, Vertrieb und Service von drahtlosen Kommunikationslösungen für Unternehmen, Industrie und Behörden beschäftigt. Die Gesellschaften erzielten 1999 einen konsolidierten Umsatz von 1,476 Milliarden Schilling.

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