GBH: Regierung setzt keine Maßnahmen gegen Schwarzunternehmertum

Driemer: Zurückdrängen des Sub-Subunternehmertums ist gefordert

Wien (GBH/ÖGB). Das vorliegende Programm der FPÖVP-Regierung sieht zwar Verschärfungen in der Arbeitslosenversicherung, aber keine geeigneten Maßnahmen das Übel an der Wurzel zu packen vor, stellte der Bundesvorsitzende der GBH fest. Kern des Problems der illegalen Beschäftigung sind die Schwarzarbeitgeber. "Schwarzarbeitgeber nützen gezielt die Notlage der ArbeitnehmerInnen skrupellos aus. ++++

Die neue Regierung setzt auch keine geeigneten Maßnahmen gegen das Ausufern des Sub-Subunternehmertums. Es darf nicht hingenommen werden, dass sich Unternehmer dadurch ihrer sozialen Verantwortung und Verpflichtung entziehen, in dem sie sich unseriöser Subunternehmen mit niedrigeren Sozialstandards als bei ihrer eigenen Stammbelegschaft bedienen.

"Die Gewerkschaft Bau-Holz fordert mit Nachdruck geeignete Maßnahmen zur Beschränkung der Sub-Subvergabe und keine Förderung dieses Bereiches durch Aufwertung der Teilgewerbe wie im FPÖVP-Regierungsprogramm festgelegt", betonte Driemer.

"Die FPÖVP-Regierung unterstreicht damit ihre fehlende Kompetenz in Fragen der Arbeitnehmerinteressen", hob Driemer abschließend hervor.

ÖGB, 8. Februar 2000 Nr. 66

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