Waneck: Kein Selbstbehalt bei Spitalsaufenthalt

Selbstbehalt nur bis maximal 20 Prozent bei Ambulanz- oder Arztbesuch möglich

Wien, 2000-02-08 (fpd) - Die Berechnungen des Hauptverbandes in Bezug auf eine Mehrbelastung durch einen Selbstbehalt gingen vollständig ins Leere. Sie beruhten auf einer Fehlinterpretation des Regierungsprogrammes. Nicht der Spitalsaufenthalt solle mit einem Selbstbehalt belastet werden, stellte heute der Staatssekretär für Gesundheit im Sozialministerium Univ.Prof. Dr. Reinhard Waneck fest. ****

Dieser werde in voller Höhe vom Versicherer getragen. Lediglich beim Ambulanz- oder Arztbesuch solle die Möglichkeit eines Selbstbehaltes bis maximal 20 Prozent eingeführt werden. Dies sei bereits jetzt bei einigen Versicherungen wie zum Beispiel der BVA (Beamte) und VA (gewerbliche Wirtschaft) der Fall und habe sich über Jahrzehnte bewährt. Es handle sich außerdem um eine Kann- und keine Muß-Bestimmung. Es liege dann im Eigenermessen der Krankenkassen, ob und in welcher Weise sie davon Gebrauch machen. Sie hätten auch die Möglichkeit, die notwendigen Einsparungen im Selbstverwaltungsbereich vorzunehmen oder/und die Krankenscheingebühr einfach beizubehalten. (Schluß)

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