Dirnberger: Bei Frank Stronach ist nichts umsonst

Ist Grasser verlängerter Arm von Magna in der Regierung?

Wien (OTS) - "Der neue Finanzminister Grasser will nicht von
der Politik abhängig sein, sondern ist es lieber weiter von Frank Stronach. Bei allen aufrechten Demokraten sollten daher die Alarmglocken läuten, denn es ist zu befürchten, dass Grasser nun Stronachs verlängerter Arm in der Bundesregierung wird, so wie es das schon einmal mit Ruttensdorfer und der OMV zum Nachteil der Autofahrer gegeben hat", kommentierte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) das von Grasser sogar noch stolz bekannt gegebene Rückkehrrecht zu Stronachs Magna-Konzern.

Dirnberger erinnert in diesem Zusammenhang an die Kündigung einer Mitarbeiterin im Magna-Konzern, die einen Betriebsrat gründen wollte. Verteidigt wurde diese Vorgangsweise vom Konzernsprecher Grasser. Dirnberger: "Schöne Sitten reißen da ein, wenn Leute, die Rechtsbruch verteidigen, dann von der FPÖ mit Ministerämtern belohnt werden. Das zeigt einmal mehr, dass Haider die kleinen Leute völlig gleichgültig sind und er lieber mit den Konzernherren packelt".

Was ist der Preis für Grassers Rückkehrrecht zu Magna?

AK-Vizepräsident Dirnberger weiter: "Wer Stronach kennt, weiß, dass bei ihm nichts umsonst ist, auch nicht das Rückkehrrecht von Grasser. Es mag schon sein, dass es nicht in die Lebensphilosophie von Grasser passt, in Abhängigkeit zu einer politischen Partei zu stehen. Doch das ist bei ihm zusätzlich zur Abhängigkeit, die er nun gewählt hat. Bei aller, auch berechtigter Kritik an politischen Parteien, unterliegen diese sowohl einer demokratischen, parlamentarischen Kontrolle als auch einer durch den Rechnungshof. Doch wer kontrolliert Herrn Stronach und dessen Konzern?". Dirnberger fordert daher vom Parlament und Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes eine Überprüfung rund um das Rückkehrrecht des neuen Finanzministers Grasser zum Magna-Konzern.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel. 01-58883-1706

AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS