Pferderückung im Nationalpark: Noriker bringen das Holz

Zwei vierbeinige Mitarbeiter der Forstverwaltung

Wien, (OTS) Noriker sind begehrte Pferde - auch im
Nationalpark Donau-Auen: in den Bereichen Lobau und Mannswörth werden an geeigneten Standorten gefällte Baumstämme von Pferden "gerückt", also von Pferden vom Schlägerungsort zum nächsten befahrbaren Weg gebracht. Es gibt zwar im Nationalpark keine herkömmliche Forstwirtschaft mehr, trotzdem müssen in einigen Ausnahmefällen Bäume gefällt werden. Das Forstamt der Stadt Wien bzw. die Nationalpark-Forstverwaltung Lobau hat dafür zwei vierbeinige Mitarbeiter, zwei Noriker, an- bzw. eingestellt. Die Tiere arbeiten während des Jahres im Revier Wienerberg und werden hier vorwiegend zur Landschaftspflege verwendet. Im Winter kommen sie bei der Holzrückung in den Revieren des Forstamtes zum Einsatz.****

Diese Art der Rückung ist nach der Seilkranbringung die schonenste Art, Baumstämme aus dem Wald zu bringen. Die Rückung mit Pferden führt nur zu punktuellen Bodenverdichtungen,
verursacht beim Einsatz keine Abgase (jedenfalls nicht solche aus Diesel oder Benzin, sondern höchstens tierische) und hinterlässt keine Schäden an den im Bestand verbleibenden Bäumen. Aus diesen Gründen sind die beiden Noriker auch bevorzugt in den Nationalparkrevieren eingesetzt. Abgesehen davon kann die Pferderückung kostenmäßig im geeigneten Gelände mit den Zugmaschinen durchaus konkurrieren. (Schluss) hrs/ma49

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