ots Ad hoc-Service: BRAIN International AG <DE0005252506> 50 Prozent Umsatzwachstum bei BRAIN International Neustrukturierung, starkes Wachstum und Y2K-Problematik belasten Jahresergebnis

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- Trendwende im 4. Quartal jedoch erkennbar.

Nach vorläufigen Zahlen erzielte BRAIN International 1999 einen Umsatzsprung von 50 Prozent auf 254,4 Millionen DM (im Vorjahr 169,6 Mio. DM). Das am Neuen Markt notierte Breisacher Softwarehaus verbuchte ein erfolgreiches Schlussquartal mit einem Anstieg der Lizenzerlöse in den letzten drei Monaten des Jahres auf 26 Mio. DM. Dies entspricht einer Steigerung um 200 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 99. Insgesamt erreichte BRAIN International im 4. Quartal Umsatzerlöse in Höhe von 89,4 Mio. DM, bei einem negativen EBIT von 12,4 Mio. DM, worin allerdings Sonderfaktoren in Höhe von 13,4 Mio. DM berücksichtigt sind.

In Verbindung mit dem Anstieg der Lizenzerlöse im 4. Quartal zeichnet sich jedoch zum Jahresende 99 eine positive Trendwende ab.

Nach vorläufigen Zahlen schließt das Geschäftsjahr 99 mit einem negativen EBIT von 24,0 Mio. DM. Das DVFA/SG-Ergebnis beträgt minus 11,0 Mio. DM. BRAIN International macht dafür unter anderem den Investitionsstau durch das Y2K-Problem verantwortlich. Zu beachten sind darüber hinaus die einmaligen Börseneinführungskosten sowie die hohen Entwicklungsaufwendungen, die mit einem Volumen von rund 51 Mio. DM 1999 rund ein Fünftel des Umsatzes ausmachen. Dabei wurde ein neuer Schwerpunkt auf die Entwicklung des Produkts eBrain gelegt, welches erstmals auf der Cebit 2000 vorgestellt wird. eBrain steht für die Einheit von Internet-Applikationen und den Backofficesystemen der BRAlN-Produktfamilie. Supply Chain als Business-to-Business-Applikation sowie "Web-Shops" für neue Vertriebskanäle werden mit eBrain vollständig abgedeckt. Das beachtliche Wachstum gegenüber dem Vorjahr einschließlich der Anteile aus Akquisitionen und der daraus resultierende Personalaufbau waren für BRAIN International eine besondere Herausforderung. Dies schlug sich auch in unerwartet hohen Kosten für die Neustrukturierung nieder, "Wir müssen eingestehen, dass wir den fusionsbedingten Integrationsprozess und die damit verbundenen Anstrengungen und Kosten anfänglich unterschätzt haben", erklärt Finanzvorstand Thomas Holzer. "Nach dem Börsengang sind wir dieses Thema aktiv angegangen und haben verschiedene Projektteams mit erfahrenen externen Partnern eingesetzt, um unsere Strukturen zu optimieren. Durch die vorhandenen Synergieeffekte sehen wir ein großes Potential, das wir ergebniswirksam ausschöpfen werden."

Ausblick 2000 Für das laufende Geschäftsjahr rechnet BRAIN International mit einem weiteren Umsatzplus von über 35 Prozent auf ca. 350 Mio. DM. Die zunehmend globale Ausrichtung zeigt sich in einem erwarteten Auslandsanteil von knapp 40 Prozent.

Für 2000 erwartet BRAIN International wieder eine klare Verbesserung der Ertragslage und ein positives EBIT von über 5 Mio. DM. Eine wichtige Aufgabe bleibt die Neustrukturierung, mit dem Ziel das dynamische Wachstum und die Synergiepotentiale deutlich produktiver zu gestalten. Die wesentlichen Maßnahmen dieses Prozesses werden in diesem Jahr abgeschlossen, was das Ergebnis mittelfristig nachhaltig steigern wird."

Die endgültigen Zahlen sowie weitere Details des Jahresabschlusses gibt BRAIN International im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 22. Februar 2000 in Frankfurt bekannt.

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BRAIN International AG Software & Consulting Kerstin Nahser, Investor Relations
Gerberstraße 11
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kerstin.nahser@brainag.com

Fon (0 76 67) 83 09-74
Fax (0 76 67) 83 09-11

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