Artikel über Homöopathie im Trend 2/2000

Wien (OTS) - In der Februarausgabe des österreichischen Magazins "Trend" ist ein sehr polemischer, ungenau recherchierter Artikel zum Thema Alternativmedizin und Homöopathie erschienen. Aus diesem Anlaß stellen wir fest:

- Homöopathie ist eine wissenschaftliche Methode; Ihre Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien belegt, die in renommierten Wissenschaftsmagazinen erschienen sind (z.B. "Lancet", "British Medical Journal" etc.). ÖGHM und ÄKH veranstalten jährlich Expertentagungen, zu denen Vertreter der Medien, Gesundheitsfachleute und Politiker eingladen sind.

- Einige Passagen aus dem Artikel beruhen auf einem Buch der "Stiftung Warentest", das 1996 überarbeitet erschienen ist und schon damals wesentliche Studien nicht berücksichtigt hat, etwa die Meta-Analyse von Kleijnen/Kniepschild 1991 zum Vergleich Homöopathie/Placebo. Nicht berücksichtigt werden konnte auch die 1997 erschienene zweite Meta-Analyse von Linde et al. zum gleichen Thema, die signifikante Unterschiede zugunsten der Homöopathie im Vergleich Homöopathie/Placebo ergibt. Das Buch ist daher veraltet.

- Homöopathie ist definiert als ärztliche Methode, die mit potenzierten (hoch verdünnten und verschüttelten) Arzneien arbeitet, die nach individuellen Gesichtspunkten verabreicht werden. Die Kontrolle der Wirksamkeit und Nebenwirkungsfreiheit liegt in ärztlicher Hand. In Österreich dürfen nur Ärzte Homöopathie ausüben, ihre Ausbildung ist streng geregelt und wird mit einem Diplom der Ärztekammer abgeschlossen.

- Menschen, die homöopathische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, können sich daher über die Qualifikation des Arztes vorinformieren.

- Die Kosten homöopathischer Behandlung orientieren sich an den Richtlinien der Ärztekammer für Privatarzthonorare und sind vergleichsweise gering, vor allem was die Medikamentenkosten betrifft. Daß die Krankenkassen homöopathische Therapie derzeit noch nicht in ihren Leistungskatalog aufgenommen haben ist ein Umstand, den wir homöopathische Ärzte in Zusammenarbeit mit unseren Patienten, also den Versicherten, ändern wollen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Österr. Gesellschaft für Homöopathische Medizin
(ÖGHM)
Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie
(ÄKH)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS