Geisterfahrerwarntafeln bereits an 220 Autobahnabfahrten in 5 Bundesländern

Arge Autobahnwerbung hat alle genehmigten Rampen bestückt

Wien (OTS) - Die Arge Autobahnwerbung hat den Auftrag der Republik Österreich zur Errichtung und Finanzierung der Geisterfahrerwarntafeln in den fünf Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Burgenland erfüllt. An den bis dato 220 genehmigten Autobahnabfahrten wurden insgesamt 450 Warnschilder aufgestellt, berichtet Robert Pfleger, Geschäftsführer der Arge Autobahnwerbung.

Insgesamt hat das private Unternehmen 42 Millionen Schilling investiert, die aus der Vermarktung der sogenannten "Rückseite" dieser Tafeln für Werbezwecke refinaziert werden. Derzeit kann die Arge Autobahnwerbung bereits auf die erfreuliche Buchungslage von nahezu zwei Dritteln verkauften Werbeflächen verweisen, zu den Großkunden gehören ONE, Libro und Saturn/Mediamarkt. 70% der Reinerlöse kommen der Republik Österreich für Verkehrssicherheitsmaßnahmen zugute.

Ermöglicht wurde die rasche Aufstellung der Tafeln durch die Initiative der Arge Autobahnwerbung in Zusammenarbeit mit den betreffenden Landesregierungen und dem Verkehrsministerium. Hinzu kam die hohe Medienaufmerksamkeit, die die Häufung der Geisterfahrerunfälle im vorigen Oktober und November mit sich brachte. "Dies hat zu einer enormen Beschleunigung der Genehmigunsverfahren beigetragen", so Pfleger.

An allen betreffenden Rampen wurden von unabhängigen Gutachtern in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit die optimalen Standorte ausgewählt und von Verkehrs- und Wirtschaftsministerium genehmigt. Die definitve Entscheidung über die einzelnen Standorte erfolgte durch die Verkehrssachverständigen der jeweiligen Landesregierungen. Derzeit warten noch 30 Autobahnabfahrten auf die Genehmigung der Tafeln, "aber der größte Teil ist geschafft", freut sich Pfleger.

Pfleger verweist auf die werbenden Unternehmen, die die Tafeln nicht nur wegen ihrer Exklusivität schätzen. "Unsere Partner aus der Werbewirtschaft sehen eine echte Chance darin, mit Hilfe der Geisterfahrerwarntafeln einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten." Bestes Beispiel dafür sei die neue Kampagne des Kunden ONE mit dem Slogan "Rauschen Sie nicht so".

Steiermark & Co bleiben bei "Nein"

Nach wie vor keine Geisterfahrertafeln gibt es in den vier Bundesländern Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg. Dort wurde die Aufstellung der werbefinanzierten Tafeln aus länderrechtlichen Überlegungen (Begründung: Naturschutz) blockiert. Hier muß nun die Asfinag, die für straßenerhaltende Maßnahmen zuständig ist, für die Aufstellung der Warnschilder herhalten und diese auch finanzieren. Gerade in der derzeitigen Budgetsituation erscheint dies völlig unverständlich.

"Zählt man die Kosten für die Errichtung, die laufende Wartung und den Verdienstentgang aus Werbeerlösen über zehn Jahre zusammen, so entgehen der Republik Österreich hier insgesamt über 200 Millionen Schilling" errechnet Pfleger. Sollte hier allerdings doch noch ein Umdenken erfolgen, ist die Arge Autobahnwerbung bereit, auch in den restlichen vier Bundesländern die prompte und fachgemäße Errichtung und Vermarktung der Tafeln zu übernehmen, wie dies der Auftrag der Republik Österreich vorsieht.

Die Arge Autobahnwerbung ist ein gemeinsames Unternehmen von Gewista und der Firmengruppe Soravia.

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