Jugendlicher Leichtsinn und zu wenig Fahrpraxis ergeben tödliche Mischung

Überhöhte Geschwindigkeit und kein Gurt kosteten 19-jährigen Lenker das Leben - mit Fahrsicherheitstraining Gefahren besser einschätzen lernen

Wien (OTS) - Ein spektakulärer Verkehrsunfall in Maishofen
(Bezirk Zell am See) hat am Samstag abend ein Menschenleben gefordert. Wie die Sicherheitsdirektion Salzburg mitteilte, kam ein Präsenzdiener bei einem Überholmanöver mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Heustadel. Durch die Wucht des Aufpralls bohrte sich der Pkw in das Gebäude. Der Präsenzdiener war nicht angegurtet.

Überhöhte Geschwindigkeit ist gerade bei Fahranfängern eine der häufigsten Unfallursachen, warnen die Experten des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Durch mangelnde Fahrroutine und jugendliche Unbekümmertheit manövrieren sich viele Fahranfänger in gefährliche Situationen, die nicht selten tödliche enden. Um solch tragische Unfälle, wie die des jungen Präsenzdieners, zu vermeiden, wurde die Aktion "Road Expert" ins Leben gerufen.

Mit "Road Expert" können Probeführerscheinbesitzer richtiges Verhalten in Extremsituationen kennenlernen. Einen Tag lang werden brenzlige Fahrsituationen in Theorie und Praxis trainiert. KfV-Psychologen erarbeiten mit den Jugendlichen, wie Gefahren am besten vermieden werden können. Die TeilnehmerInnen bescheinigen dieSinnhaftigkeit dieser Aktion. 98 % empfehlen "Road Expert" weiter, und sind der Meinung, daß alle Fahranfän= ger an diesem Fahrsicherheitstraining teilnehmen sollten.

"Road Expert" ist eine Gemeinschaftsakton von IFST, VSF, BMWV, BMI, B= MLV, KfV, ARBÖ, ÖAMTC und den Fahrschulen. Bis August 2000 wird das Training um nur öS 500,-- (statt öS 2.220,--) angeboten. Infos gibt es unter www.roadexpert.at oder unter 02236/47174.

Elf Todesopfer forderte der Straßenverkehr in Österreich vergangene Woche. Hauptunfallursache war in sechs Fällen nicht-angepaßte Fahrgeschwindigkeit. Vier Opfer waren nicht angegurtet.

Somit gab es heuer auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 57 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 103 Menschen.

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