Telekom Austria hält sich nicht an Gerichtsentscheid

Die Telekom Austria wirbt weiterhin fälschlich mit "durchschnittlichen Minutentarifen" und muß dafür Strafe zahlen

Wien (OTS) - Die Telekom Austria hält sich nicht an die vom Wiener Handelsgericht im Herbst vergangenen Jahres erlassene einstweilige Verfügung, mit der der Telekom Austria verboten wird, mit ihren Tarifen zu werben, wenn sie nicht gleichzeitig darauf hinweist, daß die angegebenen Tarife aufgrund der Impulsabrechnung der Telekom Austria signifikant unter den tatsächlich verrechneten Tarifen liegen. UTA hat daher gegen die TA bereits mehrfach Exekution geführt. "Sollte die Telekom Austria diese für die Konsumenten irreführende Tarifwerbung nicht unterlassen, werden wir auch weiterhin Exekutionen beantragen", heißt es dazu seitens UTA in einer Aussendung.

"Mit Unverständnis" reagiert UTA Telekom AG, Österreichs führender alternativer Festnetzanbieter, auf die weiterhin geübte Praxis der Telekom Austria, den Konsumenten trotz einstweiliger gerichtlicher Verfügung nicht reinen Wein bezüglich der Telefonie-Tarife einzuschenken. "Wir können überhaupt nicht verstehen, warum die TA die Entscheidung eines ordentlichen Gerichtes nicht akzeptiert und die Kunden nicht in der gebotenen Deutlichkeit über die wahren Kosten des Telefonierens informiert", unterstreicht ein UTA-Sprecher in der Aussendung. UTA hat seit 26. November vergangenen Jahres insgesamt bereits neun Anträge auf Exekution gestellt, gegen die Telekom Austria wurden bereits Strafen in der Höhe von rund 300.000 Schilling verhängt. Die vom Gericht untersagte Werbepraxis hat die Telekom dennoch nicht eingestellt und wirbt in ihrem aktuellen Katalog weiterhin mit ihren Tarifen, ohne dazuzusagen, daß die Kunden wegen der Impulsabrechnung in Wahrheit je nach Gesprächsdauer signifikant mehr bezahlen müssen, als in den Minutentarifen angegeben.

UTA bietet den Kunden Telefonie österreichweit um einheitlich 88 Groschen pro Minute an und rechnet sekundengenau ab, während die Konsumenten bei der Telekom wegen der Impulsabrechnung in jedem Fall immer einen vollen Impuls bezahlen müssen, auch wenn ein Gespräch nur wenige Sekunden dauert.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Klaus Puchleitner,
Tel.: (01) 9009-3030

UTA Communications,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS