"Zecken"-Impfaktion läuft heuer bis 15. Juli 2000 1999 gab es in Österreich nur mehr 41 FSME-Erkrankungen

Wien (OTS) - Bis 15 Juli 2000 läuft heuer die Zecken-Impfaktion
in allen österreichischen Apotheken. Bis zu diesem Zeitpunkt geben die Apotheker den Impfstoff zum begünstigten Preis von 220 statt 324 Schilling ab. Dieser Preis wurde durch Nachlässe der Erzeuger, des Großhandels und der Apotheker möglich. Zusätzlich gewähren die Krankenkassen Zuschüsse - je nach Kasse - von 50 bis 200 Schilling. Diese werden ganz unbürokratisch in der Apotheke zum Abzug gebracht, womit z.B. ein bei der Wiener Gebietskrankenkasse Versicherter (GKK-Zuschuß 50 Schilling) nur mehr 170 Schilling in der Apotheke bezahlen muß.

Die Impfung schützt vor der durch Zecken übertragenen Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Diese Krankheit wird durch Viren übertragen und macht sich zuerst durch grippeähnliche Symptome bemerkbar, dann treten Lähmungserscheinungen auf. FSME kann auch zum Tod führen. Der einzige Schutz vor der Krankheit ist die Impfung.

Seit 1981 engagieren sich die österreichischen Apotheker - gemeinsam mit Ärztekammer, ARGE Pharmazeutika und Bundesministerium für Gesundheit - für die österreichweite Informationskampagne über die FSME-Impfung. Das hat Früchte getragen. 1981 wurden in Österreich 446 FSME-Erkrank-ungen registriert, 1999 waren es nur mehr 41 Fälle.

Die FSME-Immunisierung erfolgt in drei Teilimpfungen, der volle Schutz ist nach 12 Monaten erreicht. Eine Auffrischungsimpfung ist alle drei Jahre notwendig.

Keine Impfung gibt es gegen die zweite durch Zecken übertragene Krankheit, die Borreliose. An ihr erkranken mehr Menschen als an der FSME. Anders als bei der FSME kann die Borreliose sehr gut mit Antibiotika behandelt werden. Dazu ist es wichtig, gleich nach dem Entdecken der ersten Symptome mit der Behandlung zu beginnen. Borreliose macht sich durch eine kreisförmig erweiternde Rötung rund um die Bißstelle des Zecken bemerkbar.

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