Ferrero-Waldner ruft zum Gewaltverzicht im Kosovo auf

Wien (OTS) - Die amtierende OSZE-Vorsitzende, Österreichs Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, ist bestürzt über die Eskalation der Gewalt im Kosovo, insbesondere in und um Mitrovica, die vier Menschenleben und zahlreiche Verletzte gefordert hat.

Gewalt mit Gewalt zu begegnen trägt nicht dazu bei, die im Kosovo noch immer vorherrschenden ethnischen Spannungen zu lösen. Politische Lösungen hiefür können nur gefunden werden, wenn ein Minimum an Dialogfähigkeit beibehalten wird und sich die Volksgruppen zum Prinzip der friedlichen Koexistenz bekennen.

Die internationale militärische und zivile Präsenz im Kosovo, einschließlich der OSZE, wird ihr möglichstes tun, um Bedingungen zu schaffen, die eine derartige Entwicklung begünstigen. Dies kann jedenfalls nur durch ein Zusammenwirken aller Menschen ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft erfolgen.

Die amtierende OSZE-Vorsitzende ruft die Bevölkerung in Mitrovica dazu auf, die Gewalt nicht zu dulden, Zurückhaltung zu zeigen und die Behörden in ihrem Bemühen zu unterstützen. Hetzer und Verbrecher müssen vor Gericht gestellt werden.

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