Schmidt: Sorge vor beginnendem Gesinnungsdruck

Aufforderung zu Solidaritätsadressen

Wien (OTS) - "Gerade jetzt einen Akt gegen den kritischen Journalismus zu setzen ist ein verheerendes Signal für Presse- und Meinungsfreiheit" reagierte die Bundessprecherin der Liberalen auf die Meldung, dass der Journalist Gerhard Marschall von den Oberösterreichischen Nachrichten gekündigt werden soll. Die OÖN hätten sich in der Vergangenheit wiederholt durch ein differenziertes Meinungsbild ausgezeichnet, wobei gerade Gerhard Marschall einen wesentlichen Anteil daran hatte. Noch ist der Druck der seitens Jörg Haider gegen diesen Journalisten ausgeübt wurde in wacher Erinnerung (Haider hatte Marschall als links-grünen Journalisten und Auftragsschreiber diffamiert), ebenso wie die integre und journalistisch redliche Reaktion des Herausgebers und Chefredakteurs.

"Wenn am Tag der Angelobung einer schwarz-blauen Koalition Haider einen späten Sieg in seinem üblen Spiel erringt, muss dies alle rechtsstaatlich denkenden Menschen elektrisieren. Ich fordere daher dazu auf, Solidaritätsadressen für Gerhard Marschall an die Oberösterreichischen Nachrichten, Promenade 23, 4020 Linz, Fax 0732/78 34 79, eMail redaktion@oon.at, zu senden, um dem kritischen Journalismus den Rücken zu stärken und den Herausgeber zu einem Umdenken zu bewegen," schloss Schmidt.

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