ots Ad hoc-Service: TRIA software AG <DE0007443608> 6. Strategische Beteiligung in 6 Monaten

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Vorbörsliche 30%-Beteiligung an
einem Vorreiter für "Mobiltelefon-basierten" E-Commerce (M-Commerce) via SMS und zukünftig auch WAP (SMS-Nachrichten-Aufkommen: +300% von 1999 auf 2000) . Erste Pilotprojekte wurden von Intelligram bei einem Anbieter von Flugreisen, einem Finanz- und einem Expo-2000-Dienstleister bereits gewonnen . Intelligram Business-Modell verspricht hohes Wachstum durch "SMS me" und eigenes Life-Style-Portal

Die TRIA-Unternehmensgruppe beteiligt sich im Zuge einer Kapitalerhöhung vorbörslich an der Intelligram in München in Höhe von 30%. Die Börsennotierung von Intelligram ist für das Jahr 2001 vorgesehen. Mit der strategischen Beteiligung ist TRIA einer der größten Investoren an einem technologieführenden Unternehmen für den M- Commerce-Wachstumsbereich, der Schnittstelle zwischen Internet und mobilen Systemen. Typische Anwendungsbeispiele sind etwa die Teilnahme an Internet-Auktionen via Mobiltelefon oder der Aktienhandel über das Handy und zwar räumlich und zeitlich unabhängig vom Internet-Computer mittels SMS-Nachricht. Die Integration von WAP-basierten Diensten wird derzeit vorbereitet, um alle relevanten Technologien im Bereich mobile Mehrwert- dienste abdecken zu können. Seit 1998 gibt es mehr Handys auf dem Markt als PC's, und die Prognosen der Marktforscher schätzen weltweit eine Milliarde Handys im Jahre 2003: fast die Hälfte davon soll internetfähig werden.

Diese beschleunigende Wirkung auf E- und M-Commerce drückt auch das exponentielle Wachstum der versendeten SMS-Nachrichten aus:
Intelligram geht davon aus, daß sich die Zahl der SMS-Nachrichten von 2 Mrd. in 1999 auf mindestens 8 Mrd. im Jahr 2000 steigern wird. Für das Jahr 2001 erwarten Prognosen weltweit 50 Millionen WAP-fähige Handys in Gebrauch. Zusatzgeräte werden heutige Geräte WAP-fähig machen (Dual-Part-Solution).

Intelligram setzt auf eine Vielzahl von Business-Modellen. Die Bandbreite umfasst Mobil-Dienstleistungen, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mit "SMS me"-Partnern und Anwendungen im Bereich M-Commerce. Dadurch wird rasch ein starkes und profitables Wachstum ermöglicht: Der Umsatz soll von 3 Mio. DM im Jahr 2000 auf 70 Mio. DM im Jahr 2004 steigen. In kürzester Zeit konnte Intelligram namhafte Großkunden gewinnen, die durch die enge Kopplung von Internet und Handy Wettbewerbsvorteile gegenüber Anbietern mit traditionellen Vertriebswegen sichern wollen: . So entwickelt Intelligram derzeit einen Informationsdienst für Flug-gesellschaften, welcher durch die SMS-Einbindung signifikante Kosten-vorteile bzgl. Buchung bzw. Flug-Informationen gegenüber Reisebüros ermöglicht. . Im Rahmen der Expo 2000 wird ein von Intelligram, im Auftrag eines Touristikunternehmens, entwickeltes mobilfunkbasierendes Buchungs-system zum Einsatz kommen. Einen Wettbewerbsvorteil sieht Intelligram darin, daß sich das Geschäfts-modell nicht nur auf den Massenversand von SMS- Nachrichten über das Intelligram-SMS-Center beschränkt. Über die Vermarktung des SMSME-Buttons können Firmen mit Intelligram als Dienstleister "auf Knopfdruck" via SMS E-Commerce-Optionen ein-binden. Über einen paßwortgesicherten Zugang können so z. B. Angebote zielgruppengerecht als Nachricht auf das Handy gesandt werden. Dieses Push-Modell (aktive Informationsbelieferung) dürfte daher entsprechende Wettbewerbsvorteile gegenüber dem passiven Abrufmodell der WAP- Handys verfügen (Pull-Variante). Darüber hinaus plant Intelligram eine eigene SMS-Homepage (SMSME.de) als "Lifestyle-Portal" rund um Mobile-Services vermarkten. Unter dem Portal werden entsprechende Communities aufgebaut und jeder Mobilfunkteilnehmer kann dort sein SMS-Angebot verwalten. Ein Indiz für die Richtigkeit dieser flankierenden Maßnahme stellt die Tatsache dar, daß Intelligram sein Konzept am 8. Februar um 17 Uhr, in der Life-Style-Sendung NBC Giga, präsentieren wird. Technologisch setzt sich Intelligram vom Mitbewerb dadurch ab, daß über das SMS-Center von Intelligram alle deutschen Mobilfunkprovider (D1, D2, E-Plus und VIAG) mit großer Bandbreite und in Echtzeit adressiert werden können. Für Intelligram Geschäftsführer Robert Bronninger komplettiert die strategische Partnerschaft zu TRIA das Kooperationsnetzwerk. "Mit Open Planet, Medialab und TRIA verfügt Intelligram über starke Mutter-gesellschaften. Die Synergien in puncto Technik, Marketing und Key-Account-Management werden für eine beschleunigte Marktdurchdringung sorgen." . TRIA verfügt über exzellenten Zugang zu Blue-Chip- Großunternehmen, um rasch Pilotprojekte im Business-to-Business- Segment des E-Commerce generieren zu können. Da ein Großteil des Projektgeschäfts der TRIA Internet-bezogen ist, verfügt TRIA über die notwendigen personellen Ressourcen, die Entwicklung der Intelligram-Produkte zu forcieren. . Intelligram ist mit der Beteiligung der TRIA ein etwa paritätisches Joint-Venture zwischen TRIA, Open Planet AG und der Medialab AG. Open Planet bringt als "Unified Messaging Anbieter" dabei insbesondere auch technisches Know-how bei der Integration der verschiedenen Nachrichtentypen wie Fax, E-Mail, Voice Mail und eben SMS mit ein. . Medialab AG zählt zu den führenden Multimedia Agenturen und steht seit Jahren für kreative und innovative Lösungen. Medialab bringt Know how aus den Bereichen Crossmedia-Kommunikation, Internet Marketing und E-Commerce in das Gemeinschaftsunternehmen ein. SMSME stellt somit auch für Medialab eine Ergänzung des Produktspektrums im High-End-Bereich dar. "Nach der 30%-igen Beteiligung am E-Commerce-Portal-Anbieter Interway", erklärt Marketing Vorstand Bernhard Schmid erweitern wir unsere Lösungskompetenz im E-Commerce-Umfeld in Richtung mobile Systeme. Da bereits in 1999 mehr als 20 Millionen Bundesbürger im Besitz eines Mobiltelefons gewesen sind, eröffnen sich hier noch größere Wachstumschancen." Für das Jahr 2000 gehen die Prognosen von 35 Millionen Mobiltelefonen in Deutschland aus. Der Vorstandsvorsitzende, Richard Hofbauer, schließt zudem nicht aus, daß weitere ähnliche strategische Optionen in nächster Zeit wahr-genommen werden. Dazu verfüge TRIA nach wie vor über einen signi-fikanten zweistelligen Millionenbetrag aus dem Börsengangserlös bzw. aus dem Cash-flow des hochprofitablen Projektgeschäfts. Richard Hofbauer:
"Unser Ziel ist es, weiter qualitativ und quantitativ schneller als der Markt zu wachsen. Die TRIA wird sich daher organisch wie durch Firmen-Beteiligungen weiterhin strategisch in wachstumsstarken Zukunftsmärkten engagieren."

Der TRIA-Vorstand wird auf seiner Analysten- und Presse-Konferenz am 9. Februar 2000 seine neue strategische Gesamtausrichtung detailliert vor-stellen.

TRIA software AG (WKN: 744 360; Börsenkurzzeichen: TSX) TRIA software AG bietet zukunftsweisende IT-Services in Wachstums-branchen im "one-stop-supply": Consulting, Anwendungsentwicklung (z. B. im E-Commerce-Umfeld), Netzwerke inkl. Internet/Intranet/Extranet sowie ERP-Consulting und Training. Weitere Informationen unter:
http://www.tria.de.

Kontakt: Jeanette Babik, Marketing Manager Rosenkavalierplatz 4, 81925 München, Tel.: 089-929 07 - 0, Fax: 089-929 07 -100 E-Mail:
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