Wiener Landtag (5)

Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft

Wien, (OTS) Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits bedankte sich am Schluss bei allen, die Lob für den Bericht übrig hatten und rief Kritiker zur Diskussion auf. "Es ist wichtig, dass die Diskussionen über Kinder- und Jugendthemen in einem Klima gedeihen können, das frei von Intoleranz und Rassismus ist."

Kinder- und Jugendanwalt Dr. Anton Schmid wies Vorwürfe zurück, dass er Jugendliche nicht unterstützt hatte und wehrte sich gegen den FP-Vorwurf, dass sich die Kinder- und Jugendanwaltschaft für die Tätertherapie interessiere: "Es ist uns deshalb ein Anliegen, weil diese Täter noch einmal und immer
wieder zu Tätern werden würden." Zum Schluss kündigte er an, dass die Kinder- und Jugendanwaltschaft auch künftig parteiunabhängig die Situation der Kinder und Jugendlichen kommentieren werde.

In ihrem Schlusswort kommentierte LH-Stv. Grete Laska (SPÖ) die angekündigte Ablehnung der FPÖ. Die Begründung, der Bericht sei zu politisch abgefasst, ließ sie nicht gelten: Ein
Landesgesetz sei Ausdruck eines politischen Willens, und jeder einzelne Punkt sei ein politischer Auftrag.

Der Jahresbericht wurde mit Stimmenmehrheit zur Kenntnis genommen. (Forts.) sp/ms

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