ARBÖ: Ski- oder Plateauschuhe können das Leben kosten

Wien (ARBÖ) - Blauer Himmel, glitzender Schnee, einladende
Pisten - viele werden in den kommenden Ferienwochen wieder mit
ihren Schi oder Snowboards ins Tal flitzen. Der ARBÖ warnt allerdings - wer mit den Auto schnell zur nächsten Liftanlage fahren möchte und aus Bequemlichkeit die Schischuhe anbehält, kann im schlimmsten "Verkehrsun-”Fall sogar mit dem Leben bezahlen.

Schischuhe schützen die Füße auf der Piste, zum Bremsen und Gas geben im Auto sind sie allerdings überhaupt nicht geeignet. Übrigens genau so wie die noch immer beliebten Plateauschuhe oder auch Bergschuhe. Durch die dicke Sohle und den starren Halt, verliert der Fuß jegliches Fahrgefühl. Dadurch ist die Fahrsicherheit nicht mehr gewährleistet.

ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert: "Ein Kraftfahrzeug darf nur lenken, wer sich in einer solchen körperlichen (und geistigen) Verfassung befindet, dass er das Fahrzeug beherrschen
und die beim Lenken zu beachtenden Rechtsvorschriften befolgen
kann. Mit einem Schischuh fehlt dem Träger sicherlich der hinreichende Halt und das notwendige Gefühl die Pedale in schwierigen Situationen rasch und sicher zu betätigen. Kommt es in der Folge zu einem Verkehrsunfall kann dem Autofahrer ein Verschulden angelastet werden. Sollte es beim Unfall Verletzte geben, muß der Fahrzeuglenker auch mit einem Strafverfahren rechnen. Weiters kann die Kaskoversicherung davon ausgehen, dass
in einem solche Fall ein grob fahrlässiges Verhalten vorliegt und somit keine Leistung erbringt."

Abgesehen von rechtlichen Folgen lohnt es sich sicher nicht
einen schweren Unfall mit schlimmsten Folgen zu riskieren. Deshalb der Rat des ARBÖ: Vor jeder Fahrt, auf das richtige Schuhwerk achten!

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