Naturschutzbund NÖ errichtete 1999 Hotline

In den Vertragsnaturschutz eingebunden

St.Pölten (NLK) - Der Naturschutzbund Niederösterreich hat im Vorjahr 16 Exkursionen zu den Naturschönheiten im In- und Ausland veranstaltet. Auch ein Fischotter-Aktionsplan zum bundesweiten Schutz des gnadenlos verfolgten Tieres wurde erstellt. Zudem machte der Naturschutzbund eine Erhebung der vielfältigen Schmetterlingsfauna der Feuchten Ebene südlich von Wien. Die Arbeiten zur Verbesserung eines Birkwildreviers bei Lilienfeld konnten abgeschlossen werden, Maßnahmen zum Schutz des Bienenfressers wurden begonnen.

Ebenso konnten für hunderte Naturdenkmäler angemessene Pflegekonzepte entworfen, eine Orchideenwiese bei Kaltenleutgeben vor der Verbauung gerettet und eine Lungenenzianwiese gesichert werden. Schließlich wurde auch ein Feuchtwiesentelefon installiert. Auch eine eigene Hotline der Naturdenkmäler wurde eingerichtet.

Die Mitglieder des NÖ Naturschutzbundes haben zudem eine Reihe von Pflegeeinsätzen durchgeführt, so in den Naturdenkmälern und Naturschutzgebieten Iriswiese (Pfaffstätten), Brunnenlust (Moosbrunn), Galgenberg (Wullersdorf), Goldberg (Reisenberg) und Fischawiesen (Götzendorf). Was nur wenige wissen: Der NÖ Naturschutzbund ist auch in den Vertragsnaturschutz eingebunden. Dazu gehören die Abwicklung von Zahlungen aus dem NÖ Landschaftsfonds, die Erstellung von Erhaltungsverträgen, die telefonische Beratung der Landwirte und die Ausbezahlung der Fördergelder. Rund 80 Landwirte stehen auf diese Weise mit dem Naturschutzbund unter Vertrag. Immerhin ist dabei eine Förderungssumme von rund 380.000 Schilling im Spiel. Zudem unterstützt der Naturschutzbund auch die Abwicklung von ÖPUL-Ausfallszahlungen.

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