Ende Jänner 48.933 Personen in NÖ arbeitslos gemeldet

Insgesamt positive Trendwende, Probleme am Bau

St.Pölten (NLK) - Die Arbeitsmarktentspannung in Niederösterreich setzt sich auch im neuen Jahr fort. Ende Jänner waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Niederösterreich 48.933 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 2.139 Personen oder 4,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich sank gegenüber dem Vorjahr vor allem im Handel (629), bei den Büroberufen inklusive neuer EDV-Berufe (586), im Fremdenverkehr (227), in der Elektro- und Metallbranche (212), bei den TechnikerInnen (122) und dem Bereich Gesundheit (116).

Auch bei der Altersarbeitslosigkeit zeichnet sich eine positive Trendwende ab. Zwar sind die Zugänge älterer Personen in die Arbeitslosigkeit weiterhin hoch. Seit Juli 1999 konnte aber das AMS NÖ aufgrund forcierter Anstrengungen (Qualifizierung, Einstellhilfen, Arbeitskräfteüberlassung) 2.086 arbeitslose Niederösterreicher über 50 Jahre wieder in Beschäftigung bringen, um 333 oder 20 Prozent mehr als im Jahresvergleich. Insgesamt waren Ende Jänner 11.676 Personen über 50 Jahre arbeitslos vorgemerkt, um 632 oder 5,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Zunehmende Barrieren für ältere ArbeitnehmerInnen in Bezug auf einen vorzeitigen Übertritt in die Pension könnten diese Effekte aber wieder aufwiegen.

Eine hohe Arbeitslosigkeit gibt es jedoch nach wie vor in der Baubranche. Zwar bewirkt das Jahresbeschäftigungsmodell im Bauwesen nachweislich eine Verkürzung der saisonalen Arbeitslosigkeit. Spitzenwerte bei der Zahl der arbeitslos gemeldeten Bauarbeiter in den Monaten Jänner und Februar sind aber je nach Auftragslage möglich. Insgesamt gab es 10.946 vorgemerkte Arbeitslose in dieser Branche, um 606 mehr als Ende Jänner 1999.

19.495 arbeitslos gemeldete Personen verfügten Ende Jänner zudem über eine (Wieder)Einstellungszusage von Dienstgeberseite. Das AMS stellt auch fest, dass vor allem Unternehmen aus dem Bauwesen, dem Fremdenverkehr und der Land- und Forstwirtschaft Auslastungsschwankungen in den letzten Jahren immer stärker an die Arbeitslosenversicherung auslagern.

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