Arbeitsplätze durch Verpackungssammlung und -verwertung. Sozialministerin Hostasch besucht Altstoff Recycling Austria AG

Wien (OTS) - "Mit der Verpackungsverordnung von 1993 wurde das Sammeln und Verwerten von gebrauchten Verpackungen zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, der auch am heimischen Arbeitsmarkt bedeutende Beschäftigungsimpulse gebracht hat", betonte Sozialministerin Hostasch, die die letzten Stunden in ihrer Ministerfunktion noch zu einem Besuch in der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) nutzte.

Rund 2000 Arbeitsplätze seien durch die vom ARA System österreichweit organisierte Sammlung und Verwertung von Verpackungen direkt beziehungsweise indirekt entstanden, erläuterte Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstandsvorsitzender der ARA. Dazu zählen auch die mehr als 200 Abfallberater und Abfallberaterinnen Österreichs, die als Angestellte der Gemeinden und der 130 Abfallwirtschaftsverbände vorbildliche Informationsarbeit leisten, damit die nach Packstoffen (Papier, Kunststoff, Glas, Metall, etc.) getrennte Sammlung funktioniert. Diese AbfallberaterInnen unterstützt die ARA jährlich mit zweistelligen Millionenbeträgen in Form von Personalkostenzuschüssen und Fachausbildung.

Dies hat dazu geführt, daß sich die Konsumenten und Konsumentinnen bereits als Teil dieses bundesweiten Systems sehen, die getrennte Sammlung in der österreichischen Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz erreicht hat und sie praktisch zur Selbstverständlichkeit geworden ist. So geben 95 Prozent aller Haushalte an, ihre Verpackungen regelmäßig zu trennen.

Gemeinsam mit den acht Branchenrecycling-Gesellschaften im ARA System und mehr als 150 privaten und kommunalen Entsorgungs- und Verwertungspartnern hat die ARA dafür gesorgt, daß seit 1993 rund 3,6 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle gesammelt und verwertet worden sind. Das entspricht weit mehr als einer Million LKW-Ladungen oder -anders ausgedrückt - einer Müllmenge, die zwölf kleinere Deponien zur Gänze füllen würde.

Bei ihrem Besuch begrüßte Hostasch gleichzeitig den ersten Lehrling im ARA System und drückte ihre Hoffnung aus, daß diese Initiative im Umweltbereich Schule machen werde. "Junge Menschen für ihre spätere berufliche Zukunft fit zu machen und ihnen ein breites fachliches Fundament mit auf ihren Weg zu geben, ist eine große Herausforderung, der wir uns gern stellen", freut sich Stiglitz.

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