VP-Pfeiffer: Umfahrungsring bedeutet Lebensqualität und Sicherung des Standorts Wien

Nicht alles, was breiter als ein Radweg ist, ist von Bösem

Wien (ÖVP-Klub) Auf Initiative der Wiener Volkspartei kam es heute im Wiener Landtag zu einer "Aktuellen Stunde" zum Thema "Umfahrungsring Wien – Sicherung der Lebensqualität und des Wirtschaftsstandorts Wien". ÖVP-Erstredner, LAbg. Gerhard PFEIFFER, betonte die Notwendigkeit dieses Projekts für die Wiener Wirtschaft. "Wien muß auch weiterhin die Funktion einer Drehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa erfüllen können", so PFEIFFER. Und dafür sei der Ausbau ALLER Verkehrswege, also auch der Straßen, notwendig.***

"Funktionierendes und pulsierendes Wirtschaftsleben war schon immer durch hohe Mobilität gekennzeichnet", erklärte PFEIFFER. Diese Tatsache müsse dem entsprechend auch beim Ausbau der Verkehrswege berücksichtigt werden. "Die Realisierung der Umfahrung Wiens ist ein konkreter Lösungsansatz, der einerseits die Drehscheibenfunktion Wiens sichert, andererseits aber auch auf die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Lebens- und Umweltqualität Rücksicht nimmt." Die zum Teil begründeten Ängsten jener, die unmittelbar vom Bau dieser Umfahrung betroffen sind, müsse man ernst nehmen. "Als Donaustädter Mandatar weiß ich sehr gut, daß eine Routenführung über die Raffineriestraße raumplanerisch große Probleme aufwirft und im 22. Bezirk eher negativ gesehen wird." Hier sei die Planungsabteilung gefordert über diese schwierigen Bedingungen nachzudenken, den Dialog mit den Bürgern zu suchen und dann die bestmögliche Variante auszuwählen.

Den Ängsten der Floridsdorfer bezüglich der Nordeinfahrt und den Notwendigkeiten der Donaustädter bezüglich der Verkehrsanbindungen im Nordosten werde man durch die rasche Planung und Realisierung der B 305 entgegen treten. "In der Gesamtplanung der Wiener Verkehrswege spielt selbstverständlich auch die B 301 eine wichtige Rolle", betonte PFEIFFER. Auch dieses Projekt werde man nach besten Kräften fördern.

Bei für die Zukunft der Stadt so wichtigen Projekten dürfe man sich generell nicht auf entbehrliche Ratschläge kleiner Fundamentalistengruppen einlassen, für die jede Straße, die breiter als ein Radweg ist nur das Machwerk des leibhaftigen "Gottseibeiuns" ist. Das "mediale Triumphgeheul" beim Bekanntwerden einer sogenannten "Geheimstudie" bezeichnete PFEIFFER als "blinden Alarm". "Diese Studie merkt nämlich einleitend an, daß die vorhandenen Leitbilder unserer Stadt und des umliegenden Gebietes den modernen Entwicklungen schon lange nicht mehr Rechnung tragen und daher zu verändern sind." Daher werde sich die Volkspartei auch durch noch so lautes Geschrei vorgestriger Zukunftsverweigerer nicht beirren lassen.

Abschließend forderte PFEIFFER eine baldige Festlegung der tatsächlichen Routen und einen ehestmöglichen Baubeginn. "Die Konkurrenz schläft nämlich nicht und wenn wir noch ein paar Jahre weiter diskutieren, wird Wien endgültig den Anschluß an relevante Verkehrswege verpassen."***

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR