GBH: Regierung gegen Bauarbeiter

Driemer: Klare Absage an Politik der Unmenschlichkeit und der einseitigen Belastungen

Wien (GBH/ÖGB). "Wir fordern eine Politik für Menschen und keine die Demokratie belastenden Machtspiele der FPÖVP", betonte der ÖGB-Vize-Präsident und Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, angesichts des massiven schwarz-blauen Belastungspaketes. "Erschreckend ist", so Driemer, "mit welcher Überheblichkeit die Repräsentanten der FPÖVP den ArbeitnehmerInnen schwerwiegende Einschnitte zumuten und gleichzeitig der Wirtschaft Geschenke in Milliarden-Höhe zuspielen". Die Gewerkschaft Bau-Holz wird sich jedenfalls mit allen demokratischen Mitteln gegen die Angriffe auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen zur Wehr setzen.++++

"Das sogenannte neue Regieren der FPÖVP erschöpft sich offensichtlich in Kürzungen im Urlaubsrecht, Verschlechterungen bei Abfertigung, Pensionen, Kollektivvertragsrecht, den Abbau von Arbeitnehmerschutzbestimmungen und die Einführung von Selbstbehalten in der Krankenversicherung", stellte Driemer fest.

Die Gewerkschaft Bau-Holz fordert Investitionen in die Infrastruktur und Massnahmen zur Beschäftigungssicherung in der Bauwirtschaft anstelle von unausgewogenen Belastungen und der Einführung von Zwangsarbeit für Globalisierungsverlierer. "Auch im Bereich der geplanten Autofahrerbelastungen sind gerade die Bauarbeiter, die aufgrund ihres Berufes fast immer Tages- oder Wochenpendler sind, Hauptleidtragende", schloss Driemer.

ÖGB, 4. Februar 2000 Nr. 53

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