Bayerische Handelsbank AG mit höherer Dividende und "Schütt aus-hol zurück" ots Ad hoc-Service: Bayerische Handelsbank <DE0008019001>

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Das Geschäft der Bayerischen Handelsbank AG ist auch 1999 kräftig gewachsen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3,1 Mrd Euro (= 12,7 %) auf 27,2 Mrd Euro. Der Hypothekenbestand stieg um 8,8 %, die Kommunalkredite erhöhten sich um 13,2 %. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge konnte um 7,6 % auf 87,4 Mio Euro gesteigert werden. Der Jahresüberschuß erhöhte sich um 17,0 Mio Euro (= 53,8 %) auf 48,6 Mio Euro.

Der Vorstand der Bayerischen Handelsbank AG beabsichtigt, in der Aufsichtsratsitzung am 3. März 2000 der am 28. April 2000 stattfindenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende zu erhöhen und zusätzlich eine Sonderausschüttung nach dem "Schütt aus-hol zurück"- Verfahren vorzunehmen.

- Die Dividende soll von 0,87 EUR auf 1,-- EUR je Stückaktie angehoben werden. Hinzu kommt die Steuergutschrift von 0,43 EUR.

- Die Sonderausschüttung soll 1,70 EUR je Stückaktie zzgl. 0,73 EUR Steuergutschrift betragen.

Damit wird der gesamte Jahresüberschuß an die Aktionäre ausgeschüttet.

Die Sonderausschüttung soll der Bank im Zuge einer gleichzeitig durchgeführten Kapitalerhöhung wiederzufließen zur weiteren Stärkung der Eigenmittel und des Unternehmenswerts.

Mit dem "Schütt aus-hol zurück"-Verfahren entspricht die Bank den Interessen ihrer Aktionäre, insbesondere im Hinblick auf die Pläne der Bundesregierung, die Besteuerung der Aktiengesellschaften und der Aktionäre ab 2001 zu ändern. Ab dann wird an die Stelle des jetzigen Anrechnungsverfahrens das sog. Halbeinkünfteverfahren treten mit einer teilweisen Doppelbesteuerung von Aktionär und Gesellschaft; dabei versteuert der Aktionär lediglich die Hälfte der ausgeschütteten Gewinne, erhält aber keine Körperschaftssteuergutschrift mehr.

Dagegen erhalten die Aktionäre nach dem jetzt noch geltenden Anrechnungsverfahren auf alle ausgeschütteten Beträge bekanntlich eine Steuergutschrift über die von der Gesellschaft gezahlte Körperschaftssteuer mit der Maßgabe, den Gesamtzufluß nach der individuellen Situation jedes Aktionärs unter Anrechnung der Steuergutschrift zu versteuern.

Mit der Sonderausschüttung bietet die Bank ihren Aktionären vor dem Auslaufen des Anrechnungsverfahrens die Möglichkeit, dessen Vorteile noch zu nutzen.

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