Sacher: Ungeheuerliches Vorgehen: Haider und Schüssel erhöhen Strompreis

Versorger geben Preisvorteile an Konsumenten weiter, Blau/Schwarz holen sich das Geld aus den Taschen der Konsumenten zurück

St. Pölten, (SPI) - Als ein "ungeheuerliches Vorhaben und einen Bruch aller Wahlversprechen" bezeichnet der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, die Ankündigung von FPÖ und ÖVP, die Strompreise durch die Einführung einer sogenannten "Leitungsabgabe" massiv zu erhöhen. "Was denken sich die beiden eigentlich? In vielen Bundesländern, so auch in NÖ, wurde in den vergangenen Monaten die berechtigte Forderung der Konsumenten, die Strompreise nach der erfolgten Liberalisierung des Strommarktes zu senken, durchgesetzt. Auf eine sozialdemokratische Initiative zurückzuführen konnte NÖ für seine Bürgerinnen und Bürger eine Preissenkung um 7 Prozent ab 1. März 2000 durchsetzen. Das alles ist nun obsolet - ja zu befürchten ist, dass die Strompreise massiv teurer werden", so Sacher weiter.****

"Die Menschen wurden von Haider und Schüssel bewußt an der Nase herumgeführt. Der eine macht seit Monaten nicht anderes als populistische Wahlwerbung mit unzureichenden Strompreissenkungen in Kärnten, der andere wollte die Wirtschaft entlasten. Nun geschieht genau das Gegenteil - die Menschen müssen tiefer in die Tasche greifen und die Wirtschaft wird durch höhere Energiekosten massiv belastet, was auch die Standortqualität schädigt", kritisiert der SP-Politiker das ungeheuerliche Vorgehen. Mit der Gewalt einer Dampfwalze rollt auf die Österreicherinnen und Österreicher derzeit ein Belastungspaket ungeahnter Größenordnung zu. Steuererhöhungen, Belastungen, Sozialabbau, Erhöhung der Selbstbehalte im Gesundheitswesen, Streichung von Urlaubsansprüchen und die quasi Abschaffung der Abfertigung sind daraus nur einige Punkte des "Paketes der Grausamkeiten". "Ganz nach dem Motto: "Einfach (un)-ehrlich, einfach Schüssel-Jörg" werden viele Österreicher für das blauschwarze Experiment noch schwer bezahlen müssen. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie die beiden "Koalitonspolitiker" in Niederösterreich, LH Erwin Pröll und FP-Klubobmann Franz Marchat -letzterer hatte zur Strompreissenkung vergangene Landtagssitzung sogar eine Aktuelle Stunde beantragt -,auf dieses Vorgehen ihrer Kollegen im Bund reagieren werden", so der SP-Klubobmann abschließend.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI