AKNÖ Präsident Staudinger: Wie versprochen, so gebrochen!

Wien (AKNÖ) - FP-VP Belastungslawine rollt auf Arbeitnehmer zu!

"Blau-Schwarz hat ein unglaubliches Belastungspaket auf
Kosten der Arbeitnehmer geschnürt - jetzt wissen wir wenigstens, was wir von deren Versprechen halten können", erklärt AKNÖ-Präsident Staudinger zum Koalitionsabkommen von FPÖ und ÖVP, das ihm nun vorliegt. "Ein erster Blick zeigt schon unglaublich einseitige Maßnahmen, die die Arbeitnehmer voll treffen werden. So wird ein durchschnittlicher Haushalt allein durch die Erhöhung der Vignette, des Strompreises, der KFZ-Versicherung und der Tabakabgaben 3050 jährlich mehr bezahlen müssen. Damit sind die Ersparnisse der Steuerreform wieder weg", rechnet Staudinger vor: "Danke Jörg, Danke Wolfgang.."****

Vor allem die Strompreiserhöhung nennt Staudinger einen Schlag ins Gesicht der Niederösterreicher. Er erinnert nicht nur an die Wahlversprechen, sondern vor allem an die aktuelle Stunde im NÖ Landtag vom 27. Jänner 2000, die von der FPÖ verlangt wurde und wo eine Senkung des Strompreises um 1000 Schilling verlangt wurde. Die Strompreissenkung, die die EVN durchgeführt hat, ist jedenfalls mit dem FP-VP Belastungspaket dahin. Ein durchschnittlicher NÖ Haushalt zahlt also nicht mehr 106 Schilling weniger wie angekündigt, sondern dank VP und FP 374 Schilling mehr als im Vergleich zum Vorjahr! "So schnell wie Blau-Schwarz hat noch niemand seine eigenen Forderungen vergessen", hält Staudinger fest: "Ich denke, dieses Beispiel macht deutlich, was man auch sonst von den Ankündigungen von FPÖ und ÖVP halten kann".

Besonders stört den AKNÖ-Präsidenten die Unausgewogenheit des Koalitionsabkommens. Die Belastungen für die Arbeitnehmer werden zumindest 27 Milliarden Schilling ausmachen, auf der anderen Seite gibt es massive Entlastungen für andere Gruppen: Den Unternehmen werden 15 Milliarden geschenkt, die Landwirtschaft mit 4 Milliarden gefördert und das Karenzgeld neu für jene, die nie Beiträge gezahlt haben, macht weitere 7 Milliarden aus. "Macht 26 Milliarden Entlastungen, die ausschließlich die Arbeitnehmer bezahlen", sagt Staudinger und erinnert daran, dass er jede Regierung daran misst, was sie bereit ist für die Arbeitnehmer zu leisten.

Der AKNÖ-Präsident fürchtet über diese Belastungslawine hinaus, dass die Arbeitnehmer die Leidtragenden der drohenden Isolation Österreichs sein werden. "Neben diesem Belastungspaket wird aber Jörg Haider persönlich für jeden Arbeitsplatz verantwortlich sein, der verloren geht, weil er sich gegenüber dem Ausland nicht einmal jetzt benehmen kann", hält AKNÖ-Präsident Staudinger fest. Es gäbe nur einen Verantwortlichen für die Reaktionen aus der EU und den USA gibt, den FPÖ Obmann und seine Partei: "Eine Verschwörungstheorie aus dem Ausland, wie sie die FPÖ sieht, ist lächerlich. Wer ist verantwortlich für den FPÖ-Wahlkampf in Wien, der schlichtwegs rassistisch war? Nach der FP-Verschwörungstheorie hat den offenbar auch das böse Ausland plakatiert?"
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