VÖZ-Projektgruppe für digitale Anzeigenübermittlung Jaeggi: "Zeitpunkt für PDF-Einsatz günstig" - Auftakt-Workshop von über 100 Teilnehmern "gestürmt" - Projektgruppe erarbeitet Richtlinien

Wien (OTS) - Die Bemühungen des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ), auf einen einheitlichen Standard zur digitalen Übermittlung von Anzeigensujets und Druckvorlagen für Österreich -ähnlich wie in Deutschland oder der Schweiz - hinzuarbeiten, treten in eine entscheidende Phase. Eine VÖZ-Projektgruppe, die Walter Schrotta (Mediawerkstatt GmbH) als Konsulent betreut, arbeitet an Vorschlägen für ein international kompatibles System zur digitalen Übermittlung von Anzeigen.

Workshop "Anzeigen-Workflow mit PDF"

Den Auftakt bildete Anfang Februar ein VÖZ-Workshop "Anzeigen-Workflow mit PDF" mit dem Schweizer Prepress-Experten Stephan Jaeggi in Wien. Dieser Workshop wurde von über 100 Teilnehmern "gestürmt". Sie informierten sich aus erster Hand über die Möglichkeiten und den richtigen Umgang mit PDF ("Portable Document Format") sowie über die technischen Entwicklungen in diesem Zusammenhang. PDF erfüllt dabei zwei Aufgaben: Einerseits ist das Format wegen seines geringen Dateiumfangs ideal für die Datenübermittlung geeignet, andererseits erfüllt es alle Voraussetzungen, um High-End Daten für die Druckvorstufe zu erzeugen.

Die Umstellung auf PDF werde schneller erfolgen als bei PostScript vor zehn Jahren, allerdings werde der Übergang fließend sein, betonte Jaeggi. Wörtlich meinte er: "Je früher Sie sich damit auseinander setzen, je eher Sie das in den Griff bekommen, desto besser!" Der Zeitpunkt sei günstig, unterstrich Jaeggi und begrüßte, dass in Österreich alle an einem Strang ziehen. Der VÖZ-Initiative haben sich auch der Österreichische Zeitschriftenverband und der Verband Druck-und Medientechnik angeschlossen.

Schrotta: "Arbeitserleichterung und Qualitätssicherung"

Die VÖZ-Projektgruppe wird in den nächsten Monaten PDF-Einstellungen und entsprechende Übermittlungssysteme prüfen und an die österreichischen Anforderungen adaptieren. "Wir sind daran, ein Instrumentarium zu schaffen, das Verlagen, Agenturen und werbetreibender Wirtschaft Arbeitserleichterung und Qualitätssicherung bieten wird", sagte Schrotta, damit vor allem auch weniger Nachbearbeitung in Verlag und Druckerei.

Weiterführende Informationen zu diesem Projekt finden Interessierte unter http://www.mediawerkstatt.at.

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