Hostasch: "Aufleb-Stiftung" und Euro-Betriebsrat im Bundesrat

Wien (OTS) - Zwei wichtige Sozialthemen standen heute auf der Tagesordnung des Bundesrates. Mit der Novelle des Arbeitsverfassungsgesetzes wurde die Europäische Betriebsrats-Richtlinie auf Großbritannien ausgedehnt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Verlängerung der "Aufleb-Stiftung" der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Sozialministerin Lore Hostasch unterstrich die Bedeutung beider Gesetzesvorhaben. "Die Euro-Betriebsräte sind ein elementarer Bestandteil einer verbesserten Mitsprachemöglichkeit für Beschäftigte von internationalen Konzernen. Die Möglichkeit ein weiteres Jahr in die "Aufleb-Stiftung" einzutreten zu können, eröffnet den Beschäftigten in der Nahrungs-und Genussmittelbranche neue berufliche Perspektiven", so Hostasch.****

"Durch Qualifizierungsmaßnahmen wie beispielsweise der Aufleb-Stiftung wird die Arbeitslosigkeit wirksam bekämpft. Zudem erhöhen diese Maßnahmen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Die Arbeitsstiftung "Aufleb" wurde als "best practice" Projekt in der EU anerkannt. Im Rahmen der Stiftung wurden bisher ArbeitnehmerInnen aus 1275 verschiedenen Betrieben betreut. Die Vermittlungsquote beträgt 87%. Allein daraus wird die Bedeutung und Effizienz dieser beschäftigungspolitischen Maßnahme deutlich", erläuterte die Sozialministerin.

Hostasch wies auch auf die Notwendigkeit von gesamteuropäischen Vetretungsmöglichkeiten für ArbeitnehmerInnen hin. "Die Globalisierung der Wirtschaft erfordert adäquate Antworten für die Rechte der Beschäftigten. Europäische Konzernbetriebsräte sind ein wichtiges Instrument für eine verbesserte Mitsprache der Beschäftigten. Mit der Erweiterung der Richtlinie auf Großbritannien fallen ca. 1500 Konzerne in den Geltungsbereich, 40 davon in Österreich. In 15 Konzernen in Österreich ist mittlerweile ein europäischer Betriebsrat etabliert", informierte Sozialministerin Hostasch.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

BM für Arbeit,
Gesundheit und Soziales
Pressestelle
Tel.: (01) 711 00-0

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO/OTS