Kranzl: Mentoring ist auch ein Meilenstein der Frauenpolitik

Lernen am Vorbild erfolgreicher Frauen

St.Pölten (NLK) - Sind Sie eine Person, die sich aktiv um ihre Karriere bemühen will? Sind Sie eine Person, die bereit ist, mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen Frauen aktiv zu unterstützen und zu fördern? Dann sind sie eine geeignete "Mentee" oder die fördernde "Mentorin". Erfolgreiche Frauen in Politik und Wirtschaft sollen helfen, endgültig die Gleichstellung gegenüber Männern zu erreichen, sollen also jungen Einsteigerinnen, den sogenannten Mentees, helfen, sich in der - immer noch männerdominierten - Welt zu positionieren. Landesrätin Christa Kranzl hat - wie auch andere Frauen in der niederösterreichischen Szene - am Mentoring-Programm teilgenommen, das von der NÖ Landesakademie getragen, von TBW System & Kommunikation geleitet und gemeinsam mit Partnern wie das Frauenreferat des Amtes der NÖ Landesregierung und der NÖ Dorf- und Stadterneuerung verwirklicht wurde und noch bis Juli 2000 läuft. Unterstützt wird das Programm durch zwei Millionen Schilling von der EU und vom Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, dazu kommen noch 300.000 Schilling aus niederösterreichischen Quellen. Eckpunkte dieses Programme war im Oktober 1999 ein großer Informationstag im NÖ Landhaus in St.Pölten und regionale Abende, die vom Frauenreferat gemeinsam mit der NÖ Dorferneuerung veranstaltet wurden.

Kranzl meinte heute bei einer Pressekonferenz, dass Mentoring auch ein entsprechender Meilenstein besonders in der Frauenpolitik sei. Diese Aktion, vom Frauenreferat des Amtes der NÖ Landesregierung ins Leben gerufen, habe rund 100 Frauen und 50 Mentorinnen eingebunden, die dazu beitragen wollen, die Gleichberechtigung zu verwirklichen. Auch zukünftig werde sie als Landespolitikerin den Weg ihrer Mentees verfolgen, habe sich doch eine persönliche Freundschaft entwickelt. Diese Technik stärke das Selbstbewusstsein, auch im Bereich der Führung von Menschen. Dass sich Frauen sehr erfolgreich behaupten, sieht man nicht zuletzt zum Beispiel am Sozialministerium, wo seit dem Amtsantritt von Bundesministerin Lore Hostasch im Jänner 1997 der Anteil an weiblichen Mitarbeitern kontinuierlich auf 54,93 Prozent gesteigert werden konnte.

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