Hemmschwelle zur modernen Kunst bewältigt

100 Tage Sammlung Essl mit 60.000 Besuchern

St.Pölten (NLK) - Wenn zeitgenössische Kunst interessant präsentiert wird, ausreichend Erklärungen geboten werden oder gar eigene kreative Tätigkeit möglich wird, so ist vor allem bei jüngeren Menschen kaum eine Hemmschwelle zu spüren: Die seit 100 Tagen im neuen Haus in Klosterneuburg untergebrachte Sammlung Essl wurde seit der Öffnung am 4. November 1999 von 60.000 Kunstinteressierten besucht. Das bedeutet, dass es an Wochentagen im Durchschnitt 250 Besucher gab, am Wochenende kamen durchschnittlich 1.000 Besucher.

Kunstsammler Karlheinz Essl will mit seinen Kunstwerken etwas bewegen und die Menschen an seinem Sammlerglück teilhaben lassen. Daher bot er von Anfang an ein umfangreiches, in Österreich einzigartiges Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. In den beiden ersten Monaten gab es die Ausstellung "The first view", bei der erste Einblicke in die Sammelschwerpunkte Essls möglich waren. Im Programm waren auch ständig Vorträge und Diskussionsreihen mit Experten. Für Kinder bietet Essl ein Spezialprogramm. Schon wenige Tage nach der Eröffnung, am 13. November 1999, veranstaltete er den "Confetti Club", bei dem mehr als 1.000 Kinder Zeichnen und Malen spielend erlernten. An fast jedem Sonntag gibt es seither ein Kinderatelier mit ständigen Malaktionen. Seit Jänner 2000 gibt es auch Führungen für Gehörlose mit Gebärdensprache. Für Senioren wurde ein spezielles Programm entwickelt, und einige Führungen ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen des Museums. Da nach Auffassung von Karlheinz Essl Bildende Kunst und Musik zusammengehören, finden sich auch außergewöhnliche Konzertabende im Programm, die vom musikalischen Sohn Karlheinz Essl betreut werden.

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