Auer: Nach der "Kinderscheck"-Fopperei nun die "Karenzgeld für alle"-Mogelpackung

Populistischer Rundumschlag der FPVP-Koalition

St. Pölten (SPI) - "Vor dem Hintergrund massiver Besorgnis aus dem Ausland bleibt den "Regierungschefs" Haider und Schüssel wohl nur mehr die Flucht nach vorne, um in altbewährter Manier von der Realität abzulenken. Mit der beliebten "Karenzgeld für alle"-Masche -man kennt das ja noch aus dem Wahlkampf, damals betitelte er sich noch als "Kinderscheck" - glaubt man wohl, den Blick der Wählerinnen und Wähler für die tatsächliche Situation trüben zu können. Die Finanzierung soll aus den Überschüssen des FLAF (Familienlastenausgleichfonds) erfolgen, jedoch sind diese von der wirtschaftlichen Entwicklung und der Situation auf dem Arbeitsmarkt abhängig. Wenn der FLAF geleert wird, wodurch wird dann künftig die Familienbeihilfe, die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt und die Schulbuchaktion bestritten?", nimmt SP-Sozialsprecherin LAbg. Helene Auer zu den Plänen Haiders und Schüssels Stellung.****

Das Karenzgeld ist eine reine Versicherungsleistung. Nur erwerbstätige Frauen, die in diesen Fonds eingezahlt haben, hatten auch Anspruch auf diese Leistung. "Das Haider/Schüssel-Karenzgeld-Modell geht wieder voll zu Lasten aller erwerbstätigen Frauen - sie werden mit ihren Beiträgen jene mitfinanzieren, die nie eingezahlt haben", so Auer weiter. "Tatsache ist, dass das Karenzgeld für alle und auch noch drei Jahre lang nur einen blau-schwarzen öffentlichkeitswirksamen Vorstoß darstellt. Dagegen ist die sozialdemokratische Initiative für "Karenzgeld für alle, die es brauchen" gerecht, sozial ausgewogen und vor allem leistbar", so die SPNÖ-Sozialpolitikerin. Dieses Thema ist einfach von zu großer Tragweite, als dass es für durchsichtigen Wählerfang herhalten darf.
(Schluss) sk

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