Wiener Neustadt zeigt den jungen Maximilian I.

Der Aufstieg eines Kaisers, als Schau im Stadtmuseum

St.Pölten (NLK) - Vom 25. März bis 2. Juli, täglich von 10 bis 18 Uhr, wird im Wiener Neustädter Stadtmuseum, Petersgasse 2a, die Sonderausstellung "Maximilian I. Der Aufstieg eines Kaisers 1459 -1493" gezeigt. Die Schau wird mit 140 Exponaten, unter anderem aus dem Kunsthistorischen Museum, dem Museum für angewandte Kunst, dem Historischen Museum der Stadt Wien, der Albertina, dem Haus-, Hof-und Staatsarchiv, der Nationalbibliothek, dem Stift St.Paul im Lavanttal und natürlich aus Wiener Neustädter Sammlungen, gespeist. Um genug Platz zu haben, wird vorübergehend teilweise das Stadtmuseum geräumt. Zusätzlich werden auch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt miteinbezogen, darunter die Stiftsbibliothek des Neuklosters, die drei Monate lang geöffnet ist. Die Ausstellung verfügt über einen Kostenrahmen von 1,2 Millionen Schilling. Die "sehr hohe" Versicherungssumme wurde nicht genannt. Die wissenschaftliche Leitung hat Dr. Matthias Pfaffenbichler von der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien übernommen.

Obwohl sich die Ausstellung bewusst nur auf drei Orte beschränkte, nämlich Wien, Wiener Neustadt und St.Paul im Lavanttal, konnten durchwegs hochrangige Exponate - Pfaffenbichler: "Die absolut besten Objekte, die man bekommen konnte" - ausgeliehen werden. Glanzpunkte dieser Schau werden neben den Lehrbüchern Maximilians und seinen autobiografischen Werken Waffen und Rüstungen aus seinem Besitz sein, darunter ein komplettes Rennzeug samt Pferd und Reiter. Unter zahlreichen Ölbildern und Familienporträts ist die Kreuzigung Christi von Lucas Cranach aus der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums hervorheben. Goldschmiedearbeiten, Originalholzschnitte, Münzen, zahlreiche Urkunden, Handschriften und Bücher künden vom kulturellen Glanz dieser Zeit.

Besonderes Augenmerk wurde dem Katalog gewidmet, der sämtliche Exponate beschreibt und zum Großteil auch in farbigen Abbildungen zeigt. Zahlreiche Experten, Forscher, Historiker und Kunsthistoriker werden darin zu Wort kommen. Neue Wege wurden auch bei der Metallrestaurierung gegangen. So wurde erstmals in Dresden durch die Anwendung neuester Lasertechnik ein schonendes Entrostungsverfahren angewandt, um das Rosszeug des Vaters von Maximilian I., Friedrich III., wieder auf Glanz zu bringen.

Um die Ausstellung auch der Schuljugend näher zu bringen, wurden Programme für museumspädagogische Workshops entwickelt. Kinder und Jugendliche werden mit der Person und der Zeit Maximilians I. auf eine moderne Art vertraut gemacht.

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