Van der Bellen: Rot-schwarzer wird zu blau-schwarzem Proporz Grüne kritisieren Abschaffung von Frauen- und Umweltministerium

"An die Stelle der rot-schwarzen Proporzwirtschaft tritt jetzt die blau-schwarze. Wie in den besten Zeiten der großen Koalition gibt es in Schlüsselministerien einen jeweils andersfärbigen Staatssekretär als Aufpasser. Wie zu befürchten war, zahlen die Frauen, die Umwelt, die Kunst und die Hochschulen drauf", kritisiert der Bundessprecher der Grünen, Prof. Alexander Van der Bellen, die blau-schwarze Ressortaufteilung.

Österreich sei nicht nur außenpolitisch isoliert, es stünde nun auch als nahezu einziges Land Europas ohne Umwelt- und Frauenministerium da. Selbst Länder mit Atomkraftwerken hätten ein eigenes Umweltministerium. "Die Zusammenlegung mit dem Landwirtschaftsministerium zeigt deutlich, daß die Umwelt den beiden potentiellen Regierungsparteien nichts wert ist", so Van der Bellen.

"Verwunderlich ist die Abschaffung des Frauenministerium nicht, sie entspricht den ideologischen Grundsätzen von FPÖ und ÖVP und dem gesellschaftspolitischen Rückschritt, den diese beiden Parteien verkörpern", ergänzt die Frauensprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic.

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