Ausstellung über Archäologie in den Klöstern

Wiederentdecktes gotisches Altenburger Kloster als Kern

SViele Klöster wurden im Mittelalter auf noch älterem Siedlungsboden errichtet und gingen vielfach später in moderneren Überbauungen auf. Eine eigene Sparte der Archäologie spürt seit Jahren der Siedlungsgeschichte im "Klösterreich" nach. Die neuesten Ergebnisse sind heuer im Stift Altenburg im Rahmen der Ausstellung "Fundort Kloster. Archäologie im Klösterreich" zu sehen.

Kern dieser Ausstellung ist der mittelalterliche Bau des Klosters Altenburg aus dessen Gründungszeit. In den letzten Jahren wurden ein gotischer Kreuzgang und die rundherum angelegten Mönchsräume freigelegt. Sie werden erstmals zugänglich gemacht und beinhalten einen Teil der Ausstellung, die einen Überblick über archäologische Ausgrabungen in österreichischen Klöstern geben soll. So kann man beispielsweise Hallstattzeitliche Kämme, Nadeln und Sicheln aus der Leechkirche in Graz, spätantike Töpfe aus Traunkirchen, mittelalterliche Fußböden aus Heiligenkreuz, Tulln und Kleinmariazell, Buchbeschläge und Werkzeuge aus dem Wiener Schottenstift und Mondsee oder auch einen bemalten Glasbecher aus Pernegg betrachten. Schröpfköpfe und Pinzetten aus Mauerbach finden sich ebenso wie Abtstäbe und Stifterplatten aus Kleinmariazell. Aus Lilienfeld stammt der Pilgerstab Leopolds.

Die Ausstellung beginnt bereits in den barocken Kellerräumen, erstreckt sich über die Freifläche auf der Altane und reicht bis in die gotischen Mönchsräume des alten Klosters. Ein besonderer Höhepunkt ist die erst kürzlich entdeckte Veitskapelle, die direkt unter der barocken Kapelle liegt und jetzt über eine Wendeltreppe erreichbar ist.

Die Ausstellung wird vom 1. Mai bis 1. November gezeigt.

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