KfV-Tips für sichere Semesterferien So wird die Winterreise zum Vergnügen! - Richtig planen, richtig packen, richtig reisen

Wien (OTS) - Auf vier Rädern in den Winterurlaub: Viele von uns werden die baldigen Semesterferien für eine Reise Richtung Schipiste nutzen. Damit Hin- und Rückfahrt sicher und streßfrei werden, haben die KfV-Experten einige Reise-Tips parat.

· Gut geplant ist halb gereist:

Aktuelle Straßenkarten - inklusive Baustellenplan - und Informationen von Auto-fahrer--clubs und Verkehrsservice sind ein wichtiger Beitrag zur optimalen Reiseplanung. Wer schon im voraus eventuelle Staus miteinkalkuliert, generell aber neuralgische Zeitpunkte für An- und Abreise meidet, wird ungetrübteren Urlaubs-freuden entgegenblicken können.

· Gerüstet für die große Reise?

Ein erneuter Rundum-Winter-Check, u.a. in puncto Beleuchtung, Bremsen, Reifen-profil und -druck, Scheibenreinigung und Kontrolle von Ölstand, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser samt Frostschutz, ist ein absolutes Muß. Bei den meisten Fahrzeugen ist für die zumeist höhere Beladung bei Urlaubsfahrten ein höherer Reifendruck vorgeschrieben. Schneeketten sind natürlich besonders wichtige Reisebegleiter.

· Richtig packen:

Schwere Gepäckstücke im Kofferraum ganz unten verladen, leichtere obenauf. (Über-)Lebenswichtig: Im Fond des Wagens keine Gepäckstücke ablegen, die bei Bremsmanövern und Kollisionen zu gefährlichen Geschoßen werden könnten - dies gilt besonders für Schirme, Taschen, Flaschen und ähnliches. Alles Gute kommt von oben? Bei Gepäckbeladung auf dem Dach unbedingt die maximale Belastbarkeit von Dach, Lastenträger und einer eventuellen Dachbox beachten. Die "Brettln" stets fest fixiert und mit der Spitze nach hinten am Dach befördern.

· Sicherheit im Cockpit:

+ Schleudertrauma, nein danke: Die Passagiere sitzen dann sicher, wenn sich die Oberkante ihrer Kopfstützen auf Scheitelhöhe befindet.

+ Aufrechte Haltung ist Pflicht: Die korrekte Sitzposition muß auch bei großem Bedürfnis nach mehr Bequemlichkeit beibehalten werden, denn: je schräger die Sitzeinstellung, desto größer das Verletzungsrisiko bei einem Aufprall. Das gilt natürlich auch für Kindersitze mit "Schlummerstellung". Das Armaturenbrett ist auch für die müdesten Beifahrerbeine tabu - schwere Verletzungen, besonders bei Auslösung des Airbags, können im Fall des Unfalls die Folge sein.

+ Gu(r)te Fahrt: Der Griff zum Gurt ist so einfach - dennoch sind viele Gurtmuffel ohne den naheliegenden Lebensretter unterwegs. Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist für ungesicherte Lenker achtmal höher als für angeschnallte - daran ändert auch ein allenfalls vorhandener Airbag nichts. Ein Aufprall mit 100 km/h entspricht einem Sturz aus 40m Höhe. Achtung bei voluminöser Winterkleidung: Gepolsterte Anoraks und dicke Wolljacken vermindern die Wirkung des Gurts - also im Auto besser eine Schicht weniger tragen!

+ Handy weg vom Steuer: Seit 1.7.1999 ist Telefonieren während der Fahrt nur noch mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Allerdings sind am Volant nicht nur freie Hände, sondern auch ein freier Kopf gefragt - daher am besten Telefongespräche nur bei Fahrzeugstillstand.

· Richtig reisen:

+ Sie fahren mit Abstand am besten: Vollgepackt ändert sich das Fahrverhalten Ihres Autos ? der Bremsweg wird länger, die Beschleunigung wird verzögert, das Fahrzeug neigt sich in Kurven stärker und reagiert auf Lenkbewegungen eher ungewohnt. Vergrößerter Sicherheitsabstand und geringere Kurvengeschwindigkeit tragen daher viel zum sicheren Ankommen am Reiseziel bei. Wichtig zur Vermeidung winterlicher Rutschpartien auf glatter Fahrbahn: Auf Schnee halbe Geschwindigkeit und doppelten Sicherheitsabstand, auf Eis ein Viertel der Geschwindigkeit und dreifachen Abstand wählen wie auf trockener Fahrbahn. Auf Eis und Schnee besonders vorausschauend und "weich" fahren.

+ Mach mal Pause: Übermüdung am Steuer ist eine der Hauptunfal lursachen im Fernreiseverkehr. Daher die Fahrt gut ausgeruht antreten und alle 2-3 Stunden bzw. bei den ersten Ermüdungsanzeichen -Verspannung in der Nackenmuskulatur, Müdigkeit in den Armen, Schwere des Kopfes und der Augenlider, häufiges Gähnen oder Konzentrationsstörungen - eine zumindest 15minütige Rast mit Bewegung an der frischen Luft, leichter Kost und alkoholfreien Durstlöschern einlegen.

+ Apropos Alkohol: Nach dem Glühwein auf der Hütte sollte der Heimweg ins Hotel stets per Taxi oder Schibus erfolgen!

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