Kollross: Eine volle "Schüssel" macht noch keinen Kanzler!

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas Kollross, merkte heute zur immer heftiger werdenden Auslandskritik an, dass eine volle "Schüssel" noch keinen Kanzler mache.

Schüssel hat in seinem Pokerspiel um die Macht im Sinne seiner Partei fast alles richtig gemacht und die drittstärkste Partei vor die Kanzlertüre, und somit zur vollen "Schüssel" der Macht, gebracht.

Einzige Fehlkalkulation, die er begangen hat, so Kollross weiter, fällt in seinen momentanen, noch immer ureigensten Arbeitsbereich als Außenminister. Er hat sich somit eindeutig als Außenminister disqualifiziert und auch kein Signal gesetzt, dass er die Kompetenzen besitzt, Bundeskanzler zu sein.

Wenn es nicht so traurig wäre, so Kollross weiter, wäre es ja schon fast wieder lustig, dass die von ihnen selbst immer wieder erwähnte Europapartei ÖVP Österreich in die Gefahr der europäischen Isolation begibt.

Diplomatische Fehlleistungen Schüssels gab es in den letzten Jahren durchaus, wenn man sich nur die Frühstücksaffäre in Erinnerung ruft. Jetzt ist er drauf und dran, Österreich noch ein wenig lächerlicher zu machen, und gleichzeitig eine Isolation herbeizuführen. Die einzige Konsequenz, die es in dieser Causa
geben kann, ist der sofortige Rücktritt Schüssels, so Kollross weiter.

Abschließend merkte er noch an, dass die Reaktionen des Auslandes auch all' jene in der SPÖ zum Nachdenken anregen müssen, die kurz auf rot-schwarz geschielt haben.
(schluss)

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