"Wirtschaftsmagazin GEWINN

Vorausmeldung für GEWINN 2/2000 Erscheinungstermin Mittwoch 2.2.2000

Wien (OTS) - Schilling-Kredit doppelt so teuer wie Franken-Kredit!

Ein Schilling-Kredit kostet den Kreditnehmer doppelt soviel wie ein Franken-Kredit! Für eine Million Schilling zahlen Sie als Kreditnehmer statt 4.167 Schilling Zinsen bei einem Franken-Kredit "nur" 2.083 Schilling. Somit erspart sich ein Kreditnehmer jährlich 25.000 Schilling! Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner aktuellen Februar-Ausgabe. Wird die Tilgung noch miteinberechnet, kostet bei einer Laufzeit von zwanzig Jahren die Rückzahlung für den Franken-Kredit 5.300 Schilling monatlich und im Schilling (bald Euro) 6.600 Schilling. Über die gesamte Laufzeit erspart sich der Kreditnehmer beim Franken-Kredit 312.126 Schilling. Die günstigsten Kreditkonditionen bieten laut GEWINN-Vergleich die Kreditvermittler an. Sie verrechnen zwischen 0,5 und ein Prozent Aufschlag - dieser Aufschlag ist bei einem Fremdwährungskredit der entscheidende Kostenfaktor - auf den gültigen Franken-Zinssatz. Bei den heimischen Banken beginnt der ab 1,5 Prozent.

Kfz-Leasing schon ab Mitte Februar teurer?

Nach der jüngsten Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes (Zl. 98/14/0121-6) dürfte der bisherige "Steuervorteil" der Leasing-Finanzierung - die Leasinggesellschaften können bei Reparturen die Umsatzsteuer abziehen, deshalb ist die Kaskoprämie bei Leasingautos um 17 Prozent günstiger - endgültig fallen. Zwischen den heimischen Leasingfirmen und dem Finanzministerium laufen bereits intensive Gespräche. In Zukunft soll jeder Fahrzeughalter gleich viel Steuer zahlen, egal ob er sein Auto über Kredit oder Leasing finanziert hat. Gegenüber GEWINN bestätigte Dr. Peter Quantschnígg, Experte im Finanzministerium: "Wir wollen das in den nächsten Wochen ausverhandelt haben. Im Laufe des Februar geht es dann los!" Ab dann zahlen die Leasinggesellschaften auch für Reparaturen Umsatzsteuer und Leasing wird - möglicherweise auch für bestehende Leasingverträge - teurer. Wie die Leasingnehmer zur Kasse gebeten werden, ist noch offen: Entweder erhöhen die Versicherungen, die dann die USt zahlen müssen, die Kaskoprämien oder die Kaskoversicherung wird in die Leasingrate miteingerechnet und somit besteuert.

Online-Order: Der günstige Draht zur Wallstreet

Warum in Österreich teures Geld für Aktien zahlen, wenn Sie mit einem Online-Broker in den USA auch wesentlich günstiger handeln können. Das Wirtschaftsmagazin GEWINN hat in der Februar-Ausgabe die Orderspesen der US-Online-Broker (Mindestanlage: 2.000 Dollar) verglichen. Als preiswertester Internet-Broker mit 7,95 US-Dollar für Online-Orders und Echtzeitkursen von hundert Aktien erwies sich Suretrade (www.suretrade.com) . Dicht gefolgt von Ameritrade (www.ameritrade.com) mit acht Dollar (Nachteil: häufige Abstürze des Orderdesk). Mit kleinerem Abstand folgen Datek (www.datek.com) mit Gebühren in Höhe von 9,99 Dollar (guter Service) und E-Trade (www.etrade.com) mit 14,95 Dollar (kostenlose Echtzeitkurse, 24-Stunden-Hotline). Als einziger Online-Broker mit einem deutschen Telefon- und E-Mail-Service, allerdings erst ab einer Mindestanlage von 100.000 Dollar bietet Charles Schwab (www.schwab.com) seine Dienste für 29,95 Dollar Gebühr pro Online-Order an.

Wlaschek zahlte 713,88 Millionen Schilling für Börse

Exakt 713,88 Millionen Schilling inklusive Mehrwertsteuer hat BILLA-Gründer und Immobilien-Tycoon Karl Wlaschek für das alte Börsengebäude am Wiener Schottenring hingeblättert, berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Februar-Ausgabe. Wlaschek Weihnachtsgeschenk - der Kaufvertrag wurde am 23. Dezember 1999 unterschrieben - bringt jährliche Mieteinnahmen in Höhe von 33,4 Millionen Schilling, die bisher die Republik Österreich über ihre Tochter Börsebeiteiligungsgesellschaft kassiert hatte. Die 5,6 Prozent Rendite erscheinen für ein Haus in dieser prominenten Lage auf den ersten Blick allerdings äußerst günstig (vergleichbar mit einem Bürohaus außerhalb des Stadtzentrums). Mit dem Erwerb der Börse hat Wlaschek auch den Mietvertrag für die Betreibergesellschaft, die Wiener Börsensäle Veranstaltungsgesellschaft (gehört ebenfalls der Republik Österreich) miteingekauft.

Geld sparen bei Handytelefonaten aus dem Ausland

Die Qual der Wahl aus dem Ausland hat GEWINN in der Februar-Ausgabe einem ausführlichen Kostenvergleich unterzogen. Wie telefoniert man mit dem Handy aus der Ferne am günstigsten in die Heimat? Dabei kamen ganz beträchliche Kostenunterschiede zu Tage. Vom Brandenburger Tor in Berlin zahlen Sie als profi.max über Viag Interkom 7,89 Schilling, mit Mannesmann und DeTeMobil dagegen 18,26 Schilling pro Minute. Wer mit A1 Global aus den USA über Powertel nach Hause telefoniert, zahlt 33,50 Schilling - bei VoiceStream Wireless dagegen 53,50 Schilling. Groß Unterschiede auch in Großbritannien: ein profi.max-Gespräch von der Londoner Tower Bridge kostet über Orange 14,72 (Freizeit: 9,91) Schilling, mit One2One 26,05 (24,26 Schilling). Am deutlichsten war der Unterschied bei einem Gespräch vom Roten Platz in Moskau: eine Minute telefonieren kann von zehn Schilling (der Handybesitzer läßt sich in Moskau anrufen) bis zu achtzig Schilling (er ruft von Moskau selbst an) kosten! Je nachdem, welches Netz Sie im Ausland wählen! Bei A1 Global zahlen Sie in Moskau über KB Impuls "nur" 49,24 Schilling, bei Mobile Tele Systems schon 74,89 Schilling.

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