NÖ Reisebüros verlangen Buchungsgebühr bis zu 180 Schilling

OTS (Wien).- Seit 1. Jänner werden von Reisebüros Buchungsgebühren eingehoben. Begründet wurde diese Maßnahme mit der Tatsache, dass den Reisebüros von den meisten Fluglinien die Provisionen gekürzt wurden. Die Konsumentenschützer der AKNÖ haben für die neue Gebühr wenig Verständnis: "Der Preiskampf in der Reisebranche darf nicht auf dem Rücken der Konsumenten ausgetragen werden", meint AKNÖ-Präsident Josef Staudinger." Wie sieht eigentlich die Situation in Niederösterreich aus? Die Konsumentenschützer der AKNÖ haben die Reisebüros in fünf Bezirken unseres Bundeslandes (Korneuburg, St. Pölten, Neunkirchen, Baden und Wiener Neustadt) unter die Lupe genommen und festgestellt, dass pro Person und Buchung bis zu 180 Schilling verrechnet werden. Konkret verlangten 12 der 20 getesteten Reisebüros Buchungsgebühren in der Höhe von 180 Schilling, drei verrechneten 150 Schilling, ebenfalls drei Büros verlangten 100 Schilling. Ein einziges Büro, die Firma Pelikan Reisen in Wiener Neustadt, verlangte keine Buchungsgebühr. Bei der Firma Herold in Baden war diese Gebühr im Paketpreis enthalten. Positiv vermerkt wurde vom Erhebungsteam der AKNÖ, dass die Berater durchwegs fachlich kompetent und freundlich waren.

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