FPÖ urgiert Gesamtplanung für das Westbahnhofgelände

Wien, (OTS) Einen städtebaulichen Nutzungskatalog mit genauen Festlegungen der Entwicklungsabschnitte samt Zeithorizont für das gesamte Westbahnhofgelände forderten Montag Stadtrat Walter Prinz und LAbg. Mag. Helmut Kowarik in einem Pressegespräch der FPÖ. Dazu müssten die Stadt Wien und die ÖBB rasch Verhandlungen aufnehmen, um zu einer entsprechenden Vereinbarung zu kommen. Es müsste unbedingt zu einer Gesamtplanung und einer umfassenden Verwertung dieses Gebiets kommen, fordern die FPÖ-Politiker. Die derzeitige Planung vernachlässige eine Gesamtschau des Gebietes
und des Bezirkes, in dem nur die besten Plätze verplant werden.

So seien, einer vom Planungsstadtrat in Auftrag gegebenen städtebaulichen Studie folgend, derzeit z.B. Hochhäuser im Bereich Felberstraße und Mariahilfer Straße vorgesehen. Damit würden zwar die interessantesten Plätze dieses Gebietes verbaut, einer Gesamtverwertung des Geländes sei dies jedoch extrem hinderlich, kritisierten Prinz und Kowarik. Außer einer langsamen Freimachung und Besiedelung einiger Gürtelbögen, eines Segeldaches am Urban-Loritz-Platz und einer "verunglückten Platzauswahl" für die neue Hauptbibliothek sei für das erwähnte Gebiet nichts geschehen und es werde "dem sukzessiven Verfall dieses Stadtteils kein Einhalt geboten". Prinz und Kowarik verwiesen auch auf das Planungsmodell der FPÖ, das im Vorjahr vorgestellt wurde. Darüberhinaus sollte auch berücksichtigt werden, dass die Wiener Westeinfahrt einer generellen Lösung zugeführt werden müsse. Hier können sich die FPÖ-Politiker langfristig eine Untertunnelung des Stadtgebietes
bis zur Brigittenauer Brücke vorstellen. Insgesamt müssten für den 15. Bezirk und das Westbahnhofgelände rasch sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden, um eine weitere Verslumung dieses Gebietes zu verhindern, betonten Prinz und Kowarik. (Schluss) js/rr

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