KfV: Priorität für Verkehrssicherheit Das KfV fordert alle Verantwortlichen auf, dem Sicherheitsbedürfnis der Autofahrer Rechnung zu tragen und für mehr Verkehrssicherheit zu

Wien (OTS) - sorgen, EU-weite Umfrage belegt: Verkehrssicherheit genießt für die EU-Bürger oberste Priorität=

Eine EU-weite Umfrage wollte die Ängste und Nöte der
EU-Bürger he= rausfinden. Bei den österreichischen Befragten steht an erster Stelle die Umweltverschmutzung, gefolgt von Arbeitslosigkeit und auf Platz drei folgt mit 82% die Angst, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Das ist eines der zahlreichen Resultate des EU-weiten Forschungsprojekts SARTRE ("Social Attitudes to Road Traffic Risk in Europe"), das in Form einer vergleichenden Autofahrerbefragung 1991/92 und 1996/97 durchgeführt wurde.

Um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, wird von der Regierung vor allem die Verbesserung der Fahrausbildung gefordert (76%), mehr als die Hälfte der Befragten fordern verstärkte Kontrollen (62%). Beinahe jeder zweite Fahrer wünscht sich härtere Strafen für Verkehrssünder. Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle liegen nach Meinung der Befragten hauptsächlich in der zu schnellen Fahrweise der Verkehrsteilnehmer (87%). Diese Einschätzung geht mit der Unfallbilanz Hand in Hand, so haben sich in der Vorwoche 10 von 13 Unfällen aufgrund von nicht angepaßter Geschwindigkeit ereignet. Zweithäufigste Unfallursache, so die Einschätzung der Befragten, sei Alkohol am Steuer. Auch hier liegen die Österreicher richtig. "Mit dem 0,5 Promille-Limit haben wir einen Quantensprung für die Verkehrssicherheit erreich"?, so Dr. Othmar Thann, KfV-Geschäftsführer, "aber es wirkt natürlich nur, wenn es von den Fahrern auch eingehalten wird." Daher fordert das KfV bewußtseinsbildende Kampagnen zum Thema Alkohol und Auto fahren und eine konsequente Überwachung.

Die Unfälle der Vorwoche: 7 von 13 Todesopfer starben am Wochenende

In der Vorwoche ereigneten sich 13 tödliche Unfälle mit 13 Opfern. Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 9 PKW-Insassen (davon 6 Lenker), 1 Bus-Insasse und 3 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (10), Überholen (1) und techn. Gebrechen (1) und festgestellt werden. Bei einem Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Drei Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 6 der 13 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". Drei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 30. Jänner dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 46 Verkehrstote , im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 83 Menschen tödlich.

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