Zwei von drei Brandtoten durch Rauchgase -

"Sicher Leben" fordert anläßlich der aktuellen Unglücksfälle Brandmelder für Privathaushalte Rund 20 Tote jährlich

Wien (OTS) - Rund zwei Drittel aller Todesfälle bei Haus- oder Wohnungsbränden sind auf Rauchgasvergiftungen zurückzuführen (rd. 20 Tote jährlich, Brandschadensstatistik Österreich 1998). So sind auch bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Bruck an der Mur in der Nacht auf Montag zwei Kinder durch Rauchgase ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen mußten mit Schock bzw. Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. In der Vorwoche erlitten vier Kleinkinder Rauchgasvergiftungen bei einem Brand in Wels. In Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) starb in der Vorwoche ein 86-jähriger Pensionist nach einem Wohnungsbrand an Rauchgasvergiftung.

Senioren und Kinder besonders oft betroffen

Zu den häufigsten Opfern von Rauchgasvergiftungen zählen Kinder und Senioren, die vom Feuer oft in den Nacht- oder Morgenstunden schlafend überrascht werden. Das gefährlichste Rauchgas ist Kohlenmonoxid, das schon in geringen Mengen tödlich wirkt. Es entsteht bei Bränden, die durch zu wenig Verbrennungsluft nicht richtig lodern, sondern nur schwelen. Manchmal dringen die Gase aber auch aus schlecht ziehenden Öfen oder Kaminen in den Wohnraum.

Kisser: Rauchmelder müssen Standard für private Haushalte werden

"Wohnungsbrandmelder sind wie Sicherheitsgurte. Am besten ist es, wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Müssen sie aber aktiv werden, verhindern sie meist hohe Schäden und retten nicht selten Menschenleben. Es ist mir daher unverständlich, warum diese Geräte noch immer kein Thema für die österreichischen Bauordnungen sind", sagt Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben".

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Das Institut "Sicher Leben" hat die wichtigsten Tips gegen Wohnungsbrände in einem Folder zusammengefaßt.

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