86 % der Kunden schätzen Qualität des Handwerkes

70.000 Lehrlinge werden vom Handwerk und Gewerbe ausgebildet -WKÖ-Belangsendung am 2.2.2000 um 5:56 auf Ö1

Wien(PWK) Handwerk hat nach wie vor goldenen Boden, und die Menschen haben Vertrauen zu Handwerk und Gewerbe. Das hat eine Fessel-Umfrage bei 1.500 Österreichern und Österreicherinnen ergeben. Fast 80 % der Kunden verbinden mit Handwerk und Gewerbe den Begriff "hohe Qualität" und 70 % "persönliche Betreuung". Es ist doch ein Zeichen, dass die österreichische Bevölkerung, also der Konsument, die Leistungen von Gewerbe und Handwerk noch sehr sehr hoch einschätzt", freut sich der Obmann der Wirtschaftskammersektion Gewerbe, Friedrich Achleitner.

Und mit dieser guten Meinung verbinden Handwerk und Gewerbe auch positive Zukunftsaussichten. Man wird in den Betrieben dieser Sparte besonders gut ausgebildet, meinen 94 % der Befragten, und damit leisten die Handwerks- und Gewerbebetriebe einen besonderen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung, bestätigt auch Friedrich Achleitner.

"Immerhin beschäftigt das Gewerbe 670.000 Menschen und wir sind auch stolz darüber, dass wir zu den großen Lehrlingsausbildern gehören. Nämlich über 70.000 Lehrlinge werden in diesen Sparten ausgebildet. Und in unseren 75.000 Betrieben wird der Lehrling wirklich erstklassig und zielorientiert ausgebildet."

Kein Wunder, dass 87 % aller Befragten einem Jugendlichen zur Wahl eines handwerklichen Berufes raten würden. Denn: Handwerker werden in Zukunft selten sein, meint die große Mehrheit. Und ein besonderes Plus: Man kann sich auch selbständig machen, und zwar, so sind nach wie vor die meisten befragten Konsumenten überzeugt, auch in Zukunft am besten über die Meisterprüfung. Nur 6 % finden eine Beschränkung der Berufsausübung ungerecht, nicht notwendig oder als Nachteil, weil in anderen Ländern keine Meisterprüfung verlangt wird. Dagegen sprechen 62 % der Konsumenten dem Handwerksmeister Attribute wie "hohe Qualifikation" und "gute Ausbildung", "Selbständigkeit, großes Können" und "Qualitätssicherung" zu, und davon ist auch der oberste Vertreter von Handwerk und Gewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich, Friedrich Achleitner, überzeugt, der den Wert der Weiterbildung kennt.

"Denn es ändern sich die Zeiten, es ändern sich die Materialien, es ändern sich die Ansprüche, und daher hört das Lernen das ganze Leben lang nicht auf." (pt)

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