Heuschnupfen

Wien (OTS) - Der Februar beginnt und damit die Zeit des Leidens für fast eine Million Österreicher. Die Pollen der Haselnuß machen, zusätzlich begünstigt durch das warme Wetter, in den kommenden Tagen den Anfang. Bis Ende September werden für Allergiker Niesen, laufende und brennende Nasen oder geschwollene und tränende Augen wieder zum Alltag gehören. "Ein allergischer Schnupfen gehört unbedingt behandelt. Bei mehr als einem Drittel der betroffenen Menschen entwickelt sich der Heuschnupfen zu einem allergischen Asthma, das äußerst unangenehme Symptome wie erschwertes Atmen oder Erstickungsangst mit sich bringt", sagt Dr. Heinz Peter Slatin, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes.

Ausgelöst wird der Heuschnupfen durch Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide. Im Schnitt atmet ein Mensch bis zu 8000 Pollenkörner täglich ein. Für einen Allergiker ist schon ein kleiner Teil davon zu viel. "Eine möglichst frühzeitige Behandlung ist am besten. Der Arzt klärt zunächst mit Hauttests ab, welche Pollen die Allergie auslösen. Dann kann die sogenannte Hyposensibiliserung Linderung bringen. Dabei werden dem Patienten über einen längeren Zeitraum geringe Dosen des allergieauslösenden Stoffs verabreicht. Das Immunsystem gewöhnt sich an den Stoff, allergische Reaktionen werden nicht mehr ausgelöst", sagt Slatin.

Linderung bei akuten Symptomen können nach Absprache mit dem Hausarzt Antihistaminika (antiallergische Tabletten) und Kortison bringen. Auch ein Ortswechsel hilft oft. Am Meer oder im Gebirge ist die Pollenbelastung generell geringer. Slatin: "Machen Sie Ihren Urlaub in der Zeit, in der es zu Hause den stärksten Pollenflug gibt."

Pollen werden über die Luft verbreitet, man kann ihnen nur schwer entkommen. Einige kleine Tips können aber große Erleichterung bringen. Slatin: "Besorgen Sie sich einen Pollenflugkalender und bleiben Sie an den für Sie gefährlichen Tagen möglichst zu Hause. Besonders stark ist der Pollenflug in der Früh. Schlafen Sie bei geschlossenen Fenstern oder Türen. Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen die Haare, um Pollen zu entfernen. Auch öfteres Staubsaugen oder Staubwischen vermindert die Pollenbelastung in den eigenen vier Wänden, sollte aber nicht vom Betroffenen selbst gemacht werden."

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