ARBÖ: Sperre der Südautobahn wegen 2 Massenunfällen

Autobahn gleicht einer Eislaufbahn

Wien (ARBÖ)- Extremes Glatteis sorgte heute abend auf der A2, Südautobahn, in Kärnten bei Bad St. Leonhard für erhebliche Verkehrsprobleme. Auf der spiegelglatten Fahrbahn kam es binnen kurzer Zeit zu mehreren Massenunfällen, berichtet der ARBÖ.

Gegen 17:17 krachten in Fahrtrichtung Klagenfurt bei der Ausfahrt Bad St. Leonhard aus bisher ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge ineinander. Binnen kurzer Zeit rutschen 4 weitere Pkws in die beiden Unfallwracks. Der Unfall forderte nach ersten Angaben von der Unfallstelle einen Verletzten. Kurz darauf ereignete sich an der beinahe gleichen Stelle ein weiterer Massenunfall. Hier berichtete die Gendarmerie von 5 bis 6 beteiligten Fahrzeugen. Ob dieser Unfall harmlos verlief und an den Fahrzeugen nur Blechschaden entstand, konnte nicht geklärt werden. Auf Grund der beiden Unfälle mußte die A2, Südautobahn, Richtung Klagenfurt bei Bad Sankt Leonhard für den gesamten Verkehr gesperrt werden. "Eine Umleitung wurde derzeit nicht eingerichtet. Grund hierfür ist die ebenfalls spiegelglatte Fahrbahn auf der B70, Packer Bstr., zwischen Bad Sankt Leonhard und dem Packsattel. Vor der Unfallstelle hat sich im Zuge des Abendverkehrs ein kilometerlanger Stau gebildet", so ein Sprecher des ARBÖ. Die Streufahrzeuge der Straßenmeisterei sind zwar im Einsatz. Doch einige von Ihnen stecken im Stau vor der Unfallstelle fest. Ein Unfall in Richtung Graz vor dem Übelkogeltunnel verlief hingegen ohne gröbere Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen.

"Grund für die derzeit herrschende Situation im Raum Bad Sankt Leonhard sind der sehr starke Regen und die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Wir können Autofahrern, die diese Strecke benutzen wollen, derzeit nur raten, eine Fahrt zu verschieben um eine Besserung der Situation abzuwarten. Sollte man in die Verlegenheit kommen auf eine spiegelglatte Fahrbahn zu geraten, heißt es die Geschwindigkeit zu verringern. Dabei sollte man allerdings vermeiden zu bremsen, da dies die Schleudergefahr auf Eis massiv erhöht. Weiters sollte der Abstand zum Vordermann vergrößert werden. Man sollte immer bedenken, der Bremsweg auf einer eisglatten Fahrbahn um einiges größer ist als auf trockener Fahrbahn", so ein Sprecher des ARBÖ abschließend.

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