Studiengebühren vom Tisch

Wien (OTS) - "Positiv hervorzuheben ist, dass die Einführung von Studiengebühren für Senioren- und Doppelstudierende, die nur eine Reform um der Reform willen bedeutet hätte, nicht mehr zur Diskussion steht," so ÖH Vorsitzender Martin Faißt (AktionsGemeinschaft) in einer ersten Reaktion auf die Verhandlungsergebnisse zwischen ÖVP und FPÖ im Bildungsbereich. Faißt kommentiert die geplante Vollrechtsfähigkeit für die Universitäten vorsichtig: "Die Österreichischen Hochschülerschaft wird die Diskussion um die Vollrechtsfähigkeit in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass sich die Unis an den Interessen der Studierenden orientieren und nicht umkehrt."

Die längst überfällige geplante Dienstrechtsreform wird von Faißt positiv beurteilt, er vermisst allerdings die verpflichtende Evaluierung mit Konsequenzen, sowohl für die Forschung als auch für die Lehre, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden.

"Eine genaue Beurteilung der geplanten Schritte im Bildungsbereich kann allerdings erst vorgenommen werden, wenn das konkrete Arbeitsprogramm vorliegt," so Faißt abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecherin Cornelia Blum
Tel.: 0676/6699103
cornelia.blum@oeh.ac.atÖsterreichische Hochschülerschaft (ÖH)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO/NHO