LEITL: UNTERNEHMER HABEN RECHT AUF ENGER GEKNÜPFTES SOZIALNETZ

. Kammermitgliederbefragung des WB startet Anfang nächster Woche - WB für Kammerwahlen gut gerüstet

Wien (OTS) Damit Unternehmer sein wieder mehr Freude macht, braucht es neben neuen wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen für die Betriebe, eine Einstellungsänderung der Gesellschaft zum Unternehmer. Dazu gehört die bessere soziale Absicherung für Selbstständige. Die Leistungen der mittleren und kleinen Unternehmer für die soziale Sicherheit im Land sind unbestritten, wenn sie jedoch selbst in Not geraten, fehlt ein engmaschiges soziales Netz, das sie auffängt. WB-Präsident Christoph Leitl unterstrich bei einer 2-tägigen Wirtschaftsbund-Klausur in Hernstein/NÖ seine Forderung nach Unterstützungsfonds für unverschuldet in Not geratene Unternehmer, die in allen Bundesländern eingerichtet werden sollen und verlangte mehr Unternehmer-Solidarität. ****

Aus zahlreichen Gesprächen mit Betreibern vor allem kleiner Betriebe, weiss Leitl, wie rasch Notlagen entstehen können: "Wenn etwa vor dem Geschäft der Gemischtwarenhändlerin Gas- und Stromleitungen verlegt werden, die ganze Straße vor dem Geschäft für Wochen und Monate aufgerissen ist und dadurch die Kundschaft ausbleibt, kann das schlimme Folgen für den Betrieb haben." Deshalb will Leitl Unterstützungsfonds in allen Bundesländern installieren, damit Unternehmern in Notlagen rasch, unbürokratisch und wirkungsvoll geholfen werden kann. Wer – wie die Unternehmer – dafür sorgt, dass man sich ein engmaschiges soziales Netz in Österreich leisten kann, hat auch das Recht selbst im Falle des Falles von einem eng geknüpften Netz abgefangen zu werden.

WB WIRD OFFENSIV-WAHLKAMPF BESTREITEN Für die kommenden Wirtschaftskammer-Wahlen zeigte sich der Wirtschaftsbund bei seiner zweitägigen Klausur in Hernstein/NÖ sehr gut gerüstet. Neben der Präsentation seiner Wahlkampagne und einem Zwischenbericht des WB-Präsidenten Christoph Leitl zu den Regierungsverhandlungen, standen das WB-Reformprogramm zur Kammer-Erneuerung und die WB-Themenschwerpunkte "Unternehmer sein muss wieder Freude machen", "Neue Solidarität der Unternehmer" und "Institutionen erneuern: Die Reform der Sozialpartnerschaft" im Mittelpunkt der Veranstaltung. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der fertige Fragebogen für die Kammermitgliederbefragung präsentiert, der Anfang kommender Woche an ca. 300.000 Unternehmer versendet wird.

Zum anlaufenden WK-Wahlkampf meinte Leitl: "Der WB-Wahlkampf wird über Themen offensiv geführt. Der WB hat klare Konzepte, bessere Rezepte und die besseren Persönlichkeiten!" (Schluss)

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