LR Knotzer: Ostregion muss raumordnungspolitisch aufholen

Wichtige Projekte wurden jahrelang verzögert, Impulse für den Arbeitsmarkt blieben aus

St. Pölten, (SPI) – "Raumordnungspolitisch ist es in Niederösterreich tatsächlich schon 5 nach 12 – die drastischen Versäumnisse der Vergangenheit müssen endlich ausgeräumt werden, damit wichtige Projekte nicht weiter bürokratisch – aber auch politisch – blockiert werden können”, kommentiert Niederösterreichs Gemeindereferent LR Fritz Knotzer das von Raumordnungslandesrat Mag. Wolfgang Sobotka kürzlich vorgestellte neue raumordnerische Entwicklungskonzept für Niederösterreichs Gemeinden.****

"Es ist tatsächlich so, dass sich die Gemeinden seit langem mehr Eigenständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und entwicklungspolitisches Potential wünschen. Viele Projekte, welche aus den unterschiedlichsten Gründen bis heute auf Eis liegen, wären wohl schon längst verwirklicht, könnten die Gemeinden in größerem Ausmaß selbst entscheiden. Die Alpentherme Payerbach, der Erlebnispark Wöllersdorf, die Kugel in Ebreichsdorf, die Managementpyramide in Traiskirchen oder die Erlebniswelt bei der
SCS – alle diese Vorhaben sind wirtschaftlich interessant, ja sie bringen vor allem dringend benötigte Arbeitsplätze nach Niederösterreich”, so LR Fritz Knotzer. Nicht verhindern, sondern schnellstmöglichstes Umsetzen, selbstverständlich unter Beachtung aller notwendigen Auflagen muss künftighin das Maß aller Dinge sein.

Jeder zusätzliche Job ist wichtig – und besonders der Süden Niederösterreichs ist in den letzten Jahren vom Strukturwandel der Industrie massiv getroffen worden. Der Tourismus und die Freizeitwirtschaft bieten hier ein großes und vor allem ausbaufähiges Potential an, das es zu nutzen gilt. "Mein Appell gilt aber auch den Gemeinden selbst, in ihrem Wirkungsbereich zusätzliche Jobs, vor allem für Problemgruppen am Arbeitsmarkt, zu schaffen”, so LR Knotzer. In der Stadtgemeinde Traiskirchen wurden beispielsweise im Rahmen eines Programmes mit dem AMS zwei Langzeitarbeitslose aufgenommen, im Wasserleitungsverband wurden ebenso zwei zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. "Schon kleine Initiativen können mithelfen, Menschen wieder Jobs und damit Perspektiven zu geben”, so LR Fritz Knotzer abschließend. (Schluss) fa

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