Waffenhändler Schreiber dementiert Schüssel Schmiergelder gezahlt zu haben

Schreiber: "Das ist absoluter Unsinn. Ich kenne Schüssel nicht."

Wien (OTS) - Der deutsche Waffenhändler Karlheinz Schreiber will kein Schmiergeld an Vizekanzler Wolfgang Schüssel gezahlt haben. In einem Gespräch mit dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazon FORMAT in Toronto, Kanada, dementiert Schreiber entsprechende Vermutungen.: "Die Sache mit dem Schüssel ist absoluter Unsinn. Wenn das so weitergeht, dann weiß bald die ganze Welt warum es so viele Österreicher-Witze gibt." Schreiber, die Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal in Deutschland, will Schüssel im Rahmen des umstrittenen Ankaufs von Radargeräten des französischen Waffenproduzenten Thomson 1994 nie kontaktiert oder gar getroffen haben: "Ich kenne Schüssel nicht. Ich würde ihn nicht einmal im Fernsehen erkennen." Damals ermöglichte der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel dem französischen Anbieter sein Offert nachträglich zu verbessern und damit - obwohl ursprünglich von einer Kommission nur zweitgereiht - den Zuschlag für das 1,3 Milliarden Geschäft zu erhalten. Nicht äußern wollte sich Schreiber im Detail zu den zahlreichen namentlichen Eintragungen des Vizekanzlers in seinem, von der deutschen Staatsanwaltschaft beschlagnahmten, Kalender: "Ich lasse mir von niemanden vorschreiben wann ich was zu sagen habe."

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