LR Kranzl: Kindergarten in der Stadt Marchegg wieder eröffnet

Ausbau der Kleinkinderbetreuung wichtiger Schwerpunkt

St. Pölten, (SPI) - Heute Freitag, 28. Jänner, nahm Landesrätin Christa Kranzl die offizielle Wiedereröffnung des um- und zugebauten Landeskindergartens in der Stadtgemeinde Marchegg vor. Der eingruppige Kindergarten wurde generalsaniert und den letzten Erfordernissen angepasst. Während dieser Zeit, vom März 1999 bis jetzt, war die Kindergartengruppe umgesiedelt. Es war dies der 877. Um- und Zubau eines Kindergartens seit der Einführung des NÖ Schul-und Kindergartenfonds. Ein Zimmer für die Leiterin des Kindergartens, eine Garderobe, Sanitärräume und eine Küche entstanden. Auch an einen Bewegungsraum wurde gedacht. Der Dachbereich wurde teilweise für eine Galerie genutzt. Der Bau besteht vorwiegend aus Keramik und Holz. Der neue Gruppenraum ist optimal zu den Freiflächen orientiert, und es waren nur geringe Umbaumaßnahmen im alten Bestand notwendig. Zudem wurden die Anlagen für Heizung, Sanitär und Elektroinstallationen erneuert. Als anerkannte Kosten für das Projekt wurden 2,8 Millionen Schilling festgelegt. Die Beihilfe des NÖ Schul- und Kindergartenfonds betrug 560.000 Schilling, die Darlehenszinsen 5,36 Prozent für ein Darlehen von 1,358 Millionen Schilling.****

"Es ist eine Tatsache, dass ein ständig wachsender Bedarf an adäquaten Betreuungseinrichtungen gegeben ist. Alleine im Bezirk Gänserndorf sind mit Jänner 2000 3.005 Kinder in 67 Kindergärten eingeschrieben. In ganz Niederösterreich gilt es 43.515 Kinder zu betreuen. Alleine seit September des Vorjahres sind 31 neue Gruppen in Betrieb gegangen. Wir sind mit einer gesamtniederösterreichischen Kindergartenanzahl von 1.035 sicherlich an der Spitze einer umfassenden Kinderbetreuung", bemerkte LR Christa Kranzl bei der Eröffnung. "Ein wesentlicher Aspekt meiner Arbeit wird der Ausbau der Betreuungseinrichtungen für Kleinstkinder im Alter von 1 - 3 Jahren sein. Denn im 21. Jahrhundert muss es Frauen möglich sein, frei zu entscheiden, ob sie nach der "Babypause" wieder arbeiten wollen oder nicht. Dazu gehört ein flächendeckender Ausbau von Betreuungseinrichtungen, besonders aber auch eine flexible Gestaltung der Öffnungszeiten", so LR Kranzl abschließend.
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