LIF-Hecht fordert Umwandlung der Österreich Werbung in eine Holding

Verein Österreich Werbung entspricht nicht dem modernen Standortmarketing

Wien (OTS) Kritisch zu Wort meldete sich heute Gabriele Hecht, Wirtschaftssprecherin des Liberalen Forums Wien, zum Verein Österreich Werbung. "Niemand zweifelt an der Notwendigkeit internationaler Werbung für Österreich, doch die Organisationsstruktur jener Institutionen, die damit beauftragt sind, für Österreich zu werben bzw. für ein positives Image Österreichs im Ausland zu sorgen, weist durchaus Optimierungspotenzial auf", so Hecht.

Einerseits werde die Vereinsstruktur der Österreich Werbung den Ansprüchen des modernen Tourismus bzw. Standortmarketings nicht gerecht. Die Mitglieder des Vereins Österreich Werbung - Bund, Bundesländer, Wirtschaftskammer Österreich - haben für ihre Mitgliedschaft Beiträge und Zuwendungen zu leisten. Der Mitgliedsbeitrag des Landes Wien beträgt für das Jahr 2000 rund 13 Millionen Schilling. "Angesichts der jüngsten Turbulenzen rund um die Führung der Österreich Werbung und der daraus resultierenden Konzeptlosigkeit sollte man die Sinnhaftigkeit dieser Mitgliedschaft hinterfragen", so Hecht.

Andererseits betreibe nicht nur der Verein Österreich Werbung Imagearbeit bzw. Standortmarketing für Österreich im Ausland. Auch die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich, das Österreichische Kulturinstitut sowie das Österreich Institut arbeiten daran, Österreich weltweit zu vermarkten. Dies könne keineswegs eine effiziente Organisation dieser Aktivitäten sein, meinte die liberale Wirtschaftssprecherin.

Hecht forderte daher die Zusammenführung des Vereins Österreich Werbung, der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich, des Österreichischen Kulturinstituts und des Österreich Instituts zu einer Holding mit der Geschäftsform einer Aktiengesellschaft. "Die rund 2,5 Milliarden Schilling, die die genannten Institutionen insgesamt an Budget zur Verfügung haben, könnten im Rahmen der Österreich Werbeholding zweifellos sparsamer und zielgerichteter für Österreichwerbung und Standortmarketing eingesetzt werden. Einen entsprechenden Antrag haben wir im heutigen Gemeinderat eingebracht", so Hecht abschließend.

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