VP-Neuhuber: Gute Nahversorgung ist Sinnbild für Lebensqualität

Aktuelle Stunde der Wiener VP zur Attraktivierung von Geschäftsstraßen

Wien (ÖVP-Klub) Die von der Wiener Volkspartei beantragte "Aktuelle Stunde" zum Thema "Attraktivierung der Wiener Einkaufsstraßen und des innerstädtischen Raums" im Gemeinderat eröffnete heute VP-Gemeinderat Alexander NEUHUBER mit seiner Wortmeldung. NEUHUBER hob die Bedeutung einer funktionierenden Nahversorgung hervor und brachte zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der Lage in die Debatte ein.***

NEUHUBER unterstrich die Erfolge der letzten Jahre in dieser "für Wien entscheidenden Zukunftsfrage". So habe sich das Subventionsvolumen für notwendige Aktivitäten in den letzten 10 Jahren von rund 10 Millionen Schilling auf fast 200 Mio. Schilling verzwanzigfacht. Mittlerweile gäbe es auch rund hundert Vereine, die die Attraktivierung einzelner Einkaufsstraßen zum Ziel haben. "Auch die Gründung des ‚Einkaufsstraßen-Managements‘ ist ein wichtiger Baustein gewesen", so NEUHUBER.

"All das ist natürlich kein Grund sich jetzt zurückzulehnen", so der VP-Abgeordnete. Vielmehr sei es notwendig, weitere Maßnahmen zu setzen, um den Ruf und die Bedeutung Wiens als internationale Einkaufsstadt zu sichern. Dazu müsse man sich auch auf zukunftsträchtige Gebiete innerhalb der Stadt konzentrieren. "Es macht keinen Sinn dezentrale Straßen mit geringer Passantenfrequenz jetzt künstlich durchzufüttern."

"Im Konkurrenzkampf mit den großen Einkaufszentren am Stadtrand haben die Wiener Einkaufsstraßen zahlreiche Möglichkeiten, um im Wettbewerb zu bestehen", erklärte NEUHUBER. "Das Flair und die Atmosphäre einer großen Wiener Einkaufsstraße ist von einem Shoppingcenter nicht imitierbar." Diese Vorteile gelte es besser zu nutzen und auszubauen. Eine Möglichkeit dazu sieht NEUHUBER in der Schaffung von sogenannten "Branchenmeilen". Bei einer Branchenmeile handelt es sich um eine Einkaufsstraße mit einem bestimmten Schwerpunkt. Vorbild dafür sei die Wollzeile, die mittlerweile auch als "Büchermeile" bekannt ist.

Umgekehrt müsse man aber auch dafür Sorge tragen, daß es Geschäftsstraßen gibt, wo der Branchenmix stimmt und die Vielfalt der Geschäfte gewährleistet ist. "Hier müssen wir versuchen ‚fehlende Branchen‘ in den betroffenen Straßen anzusiedeln.

Große Bedeutung misst NEUHUBER dem professionellen Marketing der Wiener Einkaufsstraßen zu. "Wenn sich die Geschäftsleute einzelner Einkaufsstraßen zusammenschließen und gemeinsames Marketing betreiben, dann sind die Erfolge schnell sichtbar", so NEUHUBER. Bestes Beispiel dafür sei die Wiener Neubaugasse, die innerhal weniger Jahre den Sprung zu einer akzeptierten und frequentierten Einkaufsmeile geschafft habe.

Die Attraktivierung der Wiener Einkaufsstraßen sei aber natürlich immer auch eine Frage des zur Verfügung stehenden Geldes. "Die notwendigen Mittel könnte man sehr gut durch überlegte Privatisierungen auftreiben und dann der Wiener Wirtschaft zugute kommen lassen", meinte NEUHUBER. Daher müsse man "schleunigst" in eine ernsthafte Dikussion über weitere Privatisierungen eintreten. "Die Wiener Volkspartei wird daher auch weiterhin im Sinne der Wiener Wirtschaft all ihre Kraft für die Konkurrenzfähigkeit der Einkaufsstraßen einsetzen", so NEUHUBER abschließend.***

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