Novartis-Preise 1999 verliehen

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Festaktes wurden heute, Freitag, im Novartis Forschungsinstitut (NFI) in Wien die Novartis-Preise 1999 verliehen. Die mit je 100.000,- Schilling dotierten Auszeichnungen gehen an folgende drei österreichische Wissenschafter:

Univ.-Prof. Dr. Michael Freissmuth (Novartis-Preis für Medizin):
Der Wissenschafter vom Pharmakologischen Institut der Universität Wien beschäftigt sich insbesondere mit der Signalübermittlung und der Signalverarbeitung von Zellen durch sogenannte G-Proteine. Dr. Michael Jantsch (Novartis-Preis für Biologie) konzentriert sich in seinen Projekten unter anderem auf Proteine, die in der Lage sind, selektiv an Doppelstrang-RNA zu binden.

Univ.-Prof. Dr. Karl Kirchner (Novartis-Preis für Chemie): Der Wissenschafter vom Institut für Anorganische Chemie der Technischen Universität Wien hat sich besonders auf die Erforschung von Ruthenium-Verbindungen als Katalysatoren von chemischen Reaktionen, die sonst nicht zustande kommen, spezialisiert.

"Die Novartis-Preise werden seit Gründung des Wiener Forschungsinstituts im Jahre 1970 vergeben. Diese Tradition spiegelt die Verpflichtung seitens Novartis für herausragende wissenschaftliche Forschung wider, die zugleich auch die Grundlage für die Entdeckung und Erforschung innovativer und kompetitiver Arzneimttel darstellt", sagte Prof. Dr. Jan de Vries, Leiter des NFI, anläßlich der Preisvergabe.

Den Festvortrag mit dem Titel "Was lehren uns die Verbrennungsmaschinen unserer Zellen über die Evolution? wurde im Rahmen der Verleihung der Auszeichnungen von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Schatz (Biozentrum der Universität Basel) gehalten.

Schatz stammt aus Österreich. Der international bekannte Biochemiker wurde am 18 August 1936 in Strem geboren, wuchs in Graz auf und studierte in Graz und Wien. Nach seiner Promotion (Chemie und Biochemie) in Graz im Jahr 1961 ging er nach Wien an das Institut für Biochemie (Univ.-Prof. Dr. Hans Tuppy) und begann dort mit Studien zur evolutionären Herkunft der Mitochondrien. 1968 übersiedelte Schatz an die Abteilung für Biochemie und Molekulare Biologie der Cornell University (Ithaca/NY). 1974 wurde er schließlich an das Biozentrum der Universität Basel berufen, das er in den Jahren 1983 bis 1985 auch leitete und wo er noch immer tätig ist.

Der gebürtige Österreicher wurde vor kurzem in der Schweiz nach sei= ner Emeritierung mit einer neuen Aufgabe betraut: Schatz wurde zum Präsidenten des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates (SWTR) gewählt. Er wird diese Funktion ab 1. Mai 2000 ausüben. Dieses beratende Organ des Schweizer Bundesrates soll in Zukunft die Vernetzung und Integration von universitärer Forschung, Innovation und Technologie vorantreiben.

Novartis ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen mit seinem Kerngeschäft in den Bereichen Pharma, Consumer Health, Generika, Augenheilmittel und Tiergesundheit. 1998 erzielte das Unternehmen (inkl. Agribusiness) einen Umsatz von 31,7 Milliarden Schweizer Franken und investierte mehr als 3,7 Milliarden Schweizer Franken in die Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und beschäftigt rund 82'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Vor kurzem hat das Unternehmen seine Pläne zur Ausgliederung der Sektoren Crop Protection und Seeds und deren Zusammenlegung mit dem Agrochemikaliengeschäft von AstraZeneca bekannt gegeben, was für die zweite Jahreshälfte 2000 erwartet wird.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kernbereichen mit eigenständigen Unternehmen tätig, beschäftigt über 2.500 MitarbeiterInnen und erzielte 1998 (inkl. Agribusiness) einen Umsatz von 11,5 Milliarden Schilling. Die jährlich in Österreich getätigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf über eine Milliarde Schilling.

Weitere Informationen zu den drei Preisträgern finden Sie auf unserer Homepage www.at.novartis.com

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